Ein biss­chen Scha­den­freu­de

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - WIRTSCHAFT -

Da hat­te doch ei­ne eng­li­sche Zei­tung „Scha­den­freu­de“ge­ti­telt, auf Deutsch, als un­se­re Na­tio­nal­elf in Russ­land aus dem Tur­nier flog. Die Re­tour­kut­sche wä­re uns jetzt na­tür­lich viel zu bil­lig. Of­fen­bar glaubt man auf der In­sel, dass uns Deut­schen die­ses Ge­fühl be­son­ders ei­gen ist. Das wür­den wir na­tür­lich ve­he­ment be­strei­ten, so ge­häs­sig sind wir nicht. Oder doch? Neu­lich auf ei­ner zwei­spu­ri­gen Aus­fall­stra­ße im Düs­sel­dor­fer Sü­den: Es gilt na­tür­lich Tem­po 50. Wer sich dar­an hält, kommt so­gar bes­ser durch, weil er in auf der grü­nen Wel­le schwimmt. Dem Hin­ter­mann war das aber völ­lig schnup­pe. Links und rechts drän­geln, dann Gas ge­ben und weg. Doch wir sa­hen ihn kurz dar­auf wie­der, am Stra­ßen­rand ins Ge­spräch mit der Po­li­zei ver­tieft. Die hat­te ihn of­fen­bar mit der Ra­dar­pis­to­le er­wischt. Wir glit­ten mit 50 dran vor­bei und konn­ten uns ein „He, He, ge­schieht dir recht“nicht ver­knei­fen. koh

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