GOTT UND DIE WELT

Rheinische Post Duesseldorf Meerbusch - - STIMME DES WESTENS -

Das wa­ren oft die letz­ten und ner­vi­gen Wor­te der El­tern, wenn man auf gro­ße Rei­se ging: Mel­de dich bit­te, wenn du an­ge­kom­men bist! Na­tür­lich steckt in die­sen Wor­ten ne­ben Sor­ge auch Für­sor­ge und Lie­be. Den­noch fühl­te man sich ent­mün­digt. Die Bit­te um Rück­ruf knüpft auch dar­an an, was man vor­mals Rei­se­se­gen nann­te: gu­te Wün­sche für den Auf­bruch im Ver­trau­en an die Macht Got­tes. So ein Se­gen ist et­was an­de­res als die üb­li­che Rei­se­ver­si­che­rung – mit Schutz­brief und kos­ten­lo­ser Rück­füh­rung. Se­gens­wün­sche für den Weg ha­ben ih­ren Ur­sprung im Pil­ger­se­gen, al­so der Bit­te nach Got­tes­be­glei­tung

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