Lie­der für Duisburg

Rheinische Post Duisburg - - DUISBURGER STADTPOST -

Duisburg ist viel­be­sun­gen. Bei Youtube sind schon seit Jah­ren di­ver­se Fas­sun­gen des gro­ßen Duisburg-Lieds ver­tre­ten: „Duisburg, Duisburg, ich bin in dich verliebt. Duisburg, Duisburg, wie schön, dass es dich gibt“. Zwei neue Duisburg-Lie­der sind nun da­zu­ge­kom­men. Ein jün­ge­rer und ein äl­te­rer Sän­ger, bei­de be­glei­ten ih­re Lie­der auf der Gi­tar­re. Der ei­ne be­bil­dert sei­ne Hom­mage an Duisburg mit Sze­nen aus der Stadt, mit Büd­chen, Sta­di­on und Ha­fen, auch mit grau­en Ecken. Sei­nen schwar­zen Hut mit brei­ter Krem­pe setzt er strah­len­den Duis­bur­gern aufs Haupt, dem Ba­by wie dem Al­ten, zu sei­nem „Mein Herz schlägt nur nach dir, mein Herz schlägt nun mal hier“. So­viel ehr­li­che Lie­be zur Stadt rührt mich an. Der an­de­re greift in sei­nem kar­gen PR-Stu­dio in die Sai­ten und be­singt in sei­nem „JA zu Duisburg“ei­nen Mann, der „sei­nen Rei­bach ver­hun­dert­fa­chen kann“. Rei­bach? Ich den­ke, ich hö­re nicht recht. Es folgt „Du, Duisburg, lass dich nicht ver­ar­schen!“Und dann: „Die­ser Wirt­schafts-Krie­ger füllt sich nur sei­ne Taschen.“Viel­leicht hat der Sän­ger auch in an­de­rer Schreib­wei­se ge­tex­tet: Wirt­schafts­krie­ger. Ich weiß es nicht. Ist auch egal. Bei sol­cher Lie­be schal­te ich so­wie­so gleich ab. HOS

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