Der Mensch braucht Be­stä­ti­gung

Rheinische Post Emmerich-Rees - - GRENZLAND AM RHEIN -

Aus Si­tua­tio­nen, die sich im All­tags­le­ben im­mer wie­der be­wahr­hei­ten, sind über Ge­ne­ra­tio­nen hin­weg fes­te Sprü­che her­vor­ge­gan­gen: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend lo­ben“, „Vor den Er­folg ha­ben die Göt­ter den Schweiß ge­setzt“oder „Das Le­ben ist kein Po­ny­hof“ge­hö­ren da­zu. Ja, ja, so ist das. Be­stä­ti­gung ist nun ein­mal ein Grund­be­dürf­nis des Menschen. In der letz­ten Zeit hört man im­mer häu­fi­ger ei­nen Spruch, der un­ab­än­der­lich wie ein Na­tur­ge­setz je­de Un­ter­hal­tung über das Wet­ter be­en­det – wie neu­lich auf dem Markt: „Da ist die Son­ne aber doch noch ganz schön raus­ge­kom­men“, stel­le ein Kun­de fest. Und schon lie­fer­te der Händ­ler die in­zwi­schen of­fen­bar un­ver­meid­li­che Be­stä­ti­gung: „Ha­ben se ja auch so an­ge­sacht!“

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