Fil­me­ma­cher Ed­gar Reitz wird 85 Jah­re alt

Rheinische Post Emmerich-Rees - - MEDIEN -

MÜN­CHEN (kna) Hei­mat ist ein schwie­ri­ger Be­griff. Für vie­le ist sie der Ort, an dem sie auf­ge­wach­sen sind oder wo sie sich auf­ge­ho­ben füh­len. Lan­ge galt Hei­mat aber auch als et­was Spie­ßi­ges: Hei­mat­buch, Hei­mat­film. Ei­ner, der das The­ma in sei­nen Hö­hen und Tie­fen be­ar­bei­tet hat, ist Ed­gar Reitz. Der aus Mor­bach im Huns­rück stam­men­de Au­tor und Re­gis­seur hat sich der Hei­mat zwi­schen 1984 und 2004 mit sei­nem gleich­na­mi­gen mo­nu­men­ta­len Film­pro­jekt über Jahr­zehn­te poe­tisch an­ge­nä­hert – und mit sei­nen Ge­schich­ten vom Weg­ge­hen und Zu­rück­kom­men al­les an­de­re als ei­ne hei­le Welt prä­sen­tiert. Am 1. No­vem­ber wird der Sohn ei­nes Uhr­ma­chers 85 Jah­re alt – und er­hielt zum Ge­burts­tag Glück­wün­sche von Bun­des­prä­si­dent Fran­kWal­ter St­ein­mei­er. Mit sei­ner mehr als 50 St­un­den um­fas­sen­den Sa­ga über den fik­ti­ven Ort Schab­bach im Huns­rück ent­warf Reitz ei­ne über mehr als sechs Jahr­zehn­te (19191982) rei­chen­de deut­sche Chro­nik, die auch in­ter­na­tio­nal für Auf­se­hen sorg­te.

FO­TO: DPA

Ed­gar Reitz ist auch in­ter­na­tio­nal er­folg­reich.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.