IHK-Fo­rum: WTO bangt um ih­re Ver­mitt­ler­rol­le

Rheinische Post Geldern - - WIRTSCHAFT -

DÜS­SEL­DORF (mre) Die Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on (WTO) fürch­tet im Han­dels­streit zwi­schen den USA und Chi­na um ih­re Rol­le als Ver­mitt­ler. „Es ist sehr zu hof­fen, dass die USA und Chi­na ih­ren Streit dort aus­tra­gen, wo er hin­ge­hört: bei den Ge­rich­ten der WTO“, sag­te Karl Brau­ner, Vi­ze-Ge­ne­ral­di­rek­tor der WTO. Beim ers­ten Düs­sel­dor­fer Fo­rum zur Han­del­po­li­tik, dass die In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer ges­tern ver­an­stal­te­te, be­zeich­ne­te Brau­ner die Ge­rich­te der WTO als „zi­vi­li­sa­to­ri­sche Er­run­gen­schaft“. Wenn wie im Fal­le des Streits zwi­schen den USA und Chi­na der Wil­le zu Kon­sens und Zu­sam­men­ar­beit feh­le, sei das Han­dels­sys­tem der WTO ge­fähr­det. Auch den Un­ter­neh­men in der Re­gi­on Düs­sel­dorf be­rei­te der Han­dels­streit Sor­ge, be­ton­te Burk­hard Dah­men, Vi­ze­prä­si­dent der IHK Düs­sel­dorf. „Der Ge­samt­markt hier hängt sehr stark vom Ex­port ab.“Von der Po­li­tik er­hof­fe man sich nun „Flan­ken­schutz“, sag­te Dah­men. „Kei­ner soll uns das un­ter­neh­me­ri­sche Ri­si­ko ab­neh­men, aber wir brau­chen Pl­an­bar­keit.“

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