Ti­mo­thy Dal­ton wird der vier­te Bond

Rheinische Post Geldern - - VORDERSEITE -

Se­an Con­ne­ry, Ge­or­ge La­zen­by, Ro­ger Moo­re: Das wa­ren die ers­ten drei Darstel­ler der wohl wich­tigs­ten Film­rol­le des 20. Jahr­hun­derts. Moo­re hat­te es zwi­schen 1973 und 1985 auf sie­ben Ein­sät­ze im Ge­heim­dienst ih­rer Ma­jes­tät ge­bracht, dann wur­de es Zeit für ei­nen neu­en Bond. Am 13. Au­gust 1987 kam mit „Ja­mes Bond 007 – Der Hauch des To­des“der ers­te Film mit Ti­mo­thy Dal­ton in die deut­schen Ki­nos. Die Pro­duk­ti­ons­fir­ma mach­te sich die Um­be­set­zung nicht leicht – im­mer­hin wa­ren die Fil­me mit Moo­re bis da­hin die kom­mer­zi­ell er­folg­reichs­ten der Rei­he ge­we­sen. Im Ge­spräch sol­len un­ter an­de­rem Mel Gib­son und Sam Neill ge­we­sen sein, der spä­ter in „Ju­ras­sic Park“ei­nen Di­no-For­scher spiel­te. Be­son­ders in­ter­es­siert war man an ei­nem iri­schen Schau­spie­ler, der bis da­hin vor al­lem durch ei­ne Fern­seh­se­rie be­kannt war: Pier­ce Bros­nan. Die Pro­du­zen­ten von „Re­ming­ton Stee­le“ent­lie­ßen ihn je­doch nicht aus sei­nem Ver­trag und so wur­de Ti­mo­thy Dal­ton der nächs­te Bond. Die Kri­ti­ker sa­hen sei­ne In­ter­pre­ta­ti­on der Rol­le durch­aus wohl­wol­lend – es hieß, der neue Bond sei wie­der nä­her an die Ro­man­vor­la­ge ge­rückt. Trotz­dem gab Dal­ton den Ge­heim­agen­ten bald wie­der auf: Er spiel­te ihn noch in „Ja­mes Bond 007 – Li­zenz zum Tö­ten“, da­nach ließ sich Bros­nan für vier Fil­me sei­nen Wod­ka-Mar­ti­ni ser­vie­ren – „ge­schüt­telt, nicht ge­rührt“.

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