CDU-Po­li­ti­ker: Kür­ze­re Fe­ri­en für schlech­te No­ten

Rheinische Post Geldern - - Nordrhein-westfalen -

NEUSS (ja­si) Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Neus­ser CDU, Andre­as Ha­ma­cher, sorgt der­zeit mit ei­nem ku­rio­sen Vor­schlag für Auf­se­hen – und Kri­tik. Er for­dert, die Län­ge der Som­mer­fe­ri­en an das in­di­vi­du­el­le Leis­tungs­pro­fil von Schü­lern an­zu­pas­sen. Kon­kret be­deu­te dies: Schü­ler mit ei­nem Ein­ser-Schnitt soll­ten wei­ter­hin sechs­ein­halb Wo­chen Som­mer­fe­ri­en er­hal­ten, Schü­ler mit ei­nem Zwei­er-Schnitt fünf­ein­halb Wo­chen und mit ei­nem Drei­er-Schnitt nur noch vier­ein­halb Wo­chen. Sei­ne Idee be­grün­det Ha­ma­cher da­mit, dass das Zen­tral­ab­itur und ei­ne zu star­ke Ori­en­tie­rung an leis­tungs­schwä­che­ren Schü­lern zu ei­nem „er­heb­li­chen Qua­li­täts­ver­lust im Schnitt der schu­li­schen Aus­bil­dung ge­führt“ha­be.

Ge­gen­wind bekommt Ha­ma­cher, der gera­de erst mit sei­ner Be­wer­bung für das Eu­ro­pa­par­la­ment ge­schei­tert ist, nicht nur von Leh­rern, son­dern auch aus den ei­ge­nen Rei­hen. So dis­tan­ziert sich un­ter an­de­rem Hel­ga Koene­mann, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Neus­ser CDU, von der Idee.

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