Der Um­zug wur­de nie­der­ge­nör­gelt

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Vie­le Men­schen wa­ren gern beim Gel­der­ner Zug, ha­ben mit ih­ren Kin­dern dort ge­fei­ert. Wer das al­les blöd fin­det, kann ei­gent­lich ein­fach weg­blei­ben. Statt­des­sen war es vie­len Men­schen aber lie­ber, die Ver­an­stal­tung in In­ter­net­fo­ren ins Lä­cher­li­che zu zie­hen und schlecht­zu­ma­chen.

Der Frust dar­über dürf­te aus­schlag­ge­bend da­für ge­we­sen sein, dass die KKG die Sa­che auf­gibt.

Für die fi­nan­zi­el­len Pro­ble­me hat man ja ge­ra­de ei­nen Lö­sungs­ver­such ge­star­tet, Haf­tungs­fra­gen gab es auch frü­her schon.

Die­je­ni­gen, die selbst nichts bei­tra­gen, aber ger­ne me­ckern, be­stim­men nun dar­über, was al­le an­de­ren er­le­ben dür­fen. ist, muss man dann se­hen.“

Wie be­rich­tet ha­ben drei Kar­ne­vals­ver­ei­ne – KKG Gel­dern, KKG Ka­pel­len und VVK Veert – erst kürz­lich Zu­schüs­se von je­weils 3000 Eu­ro für ih­re Um­zü­ge be­an­tragt. Die Ent­schei­dung der Po­li­tik dar­über kä­me für den Zug 2019 aber zu spät.

Den Gel­der­ner Um­zug gibt es seit 1972. Bis vor ei­nem Jahr stand sei­ne Durch­füh­rung noch als of­fi­zi­el­ler Ver­eins­zweck in der Sat­zung der KKG. Im Ok­to­ber ver­gan­ge­nen Jah­res wur­de das be­reits ge­stri­chen.

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