Ter­ras­sen­tür hält Auf­he­beln stand

Rheinische Post Geldern - - Aus Dem Gelderland - VON MICHA­EL KLATT

AL­DE­KERK (RP) Nach An­ga­ben der Po­li­zei ha­ben Un­be­kann­te in Al­de­kerk ver­sucht, am ver­gan­ge­nen Mitt­woch zwi­schen 18.45 und 21.15 Uhr die Ter­ras­sen­tür auf der Rück­sei­te ei­nes Rei­hen­hau­ses in der Stra­ße Am Maa­send auf­zu­he­beln. Dies ge­lang je­doch nicht. Wahr­schein­lich ge­lang­ten die Tä­ter durch die Ein­fahrt des Nach­bar­hau­ses in des­sen Gar­ten und von dort durch ein Tor auf das an­gren­zen­de Grund­stück. Hin­wei­se zu ver­däch­ti­gen Per­so­nen oder Be­ob­ach­tun­gen nimmt die Kri­po Gel­dern un­ter der Te­le­fon­num­mer 02831 1250 ent­ge­gen. STRAE­LEN Wenn der Strae­le­ner Weih­nachts­markt am Abend des 30. No­vem­ber er­öff­net wird, wird das Gan­ze an­ders ab­lau­fen als in den Jah­ren zu­vor. Denn dann er­lebt die neue Event-Be­leuch­tung ih­re Feu­er­tau­fe und il­lu­mi­niert den Markt mit ih­ren bun­ten LED-Lich­tern. Und nicht nur am ers­ten Ad­vent-Wo­che­n­en­de soll sie zum Ein­satz kom­men, son­dern, bei pas­sen­den Ge­le­gen­hei­ten, das gan­ze Jahr über.

Sie er­setzt die al­te Weih­nachts­be­leuch­tung, die mehr als 30 Jah­re alt ist. „Die­se Me­tall­kon­struk­ti­on ist schwer und re­pa­ra­tur­be­dürf­tig ge­we­sen und ent­sprach nicht mehr den Si­cher­heits­vor­schrif­ten“, er­läu­ter­te Bür­ger­meis­ter Hans-Jo­sef Lin­ßen bei der Vor­stel­lung der neu­en Be­leuch­tung. An­fang 2018 setz­ten sich Stadt, Ver­kehrs­ver­ein und die Un­ter­neh­mer­ge­mein­schaft „Aus Strae­len“zu­sam­men und fan­den ge­mein­sam die nach Lin­ßens Da­für­hal­ten „sehr gu­te Lö­sung“.

Bis­her war nur der Ver­kehrs­ver­ein Ei­gen­tü­mer der Weih­nachts­be­leuch­tung. Da sich mitt­ler­wei­le die Un­ter­neh­mer­ge­mein­schaft „Aus Strae­len“um die Be­lan­ge der Ein­zel­händ­ler und In­nen­stadt-Ak­teu­re küm­mert, wird die neue Event-Be­leuch­tung de­ren Ei­gen­tum. Dies be­deu­tet je­doch nicht, dass „Aus Strae­len“al­lei­ne mit der Um­set­zung des Pro­jek­tes be­treut ist

„Wir sind froh, dass wir mit der Stadt und ,Aus Strae­len’ Part­ner ge­fun­den ha­ben“, so Ver­kehr­ver­eins-Vor­sit­zen­der Martin van Beb­ber, der sich freut, dass al­le be­tei­lig­ten Ak­teu­re Hand in Hand ar­bei­ten. Denn nur so las­se sich das Vor­ha­ben fi­nan­zi­ell stem­men. Laut Klau­dia Wer­din von „Aus Strae­len“ha­be man An­ge­bo­te ein­ge­holt, aber „das war al­les fast un­be­zahl­bar“. Die jetzt be­stellt Be­leuch­tung in LED-Tech­nik kos­tet nach An­ga­ben von Do­mi­nik Nel­le­sen von „Aus Strae­len“ei­nen ho­hen fünf­stel­li­gen Be­trag. Dank dem Ver­fü­gungs­fonds ist laut Ver­wal­tung auch der fi­nan­zi­el­le Auf­wand durch die Ver­ei­ne und die Stadt zu leis­ten, da aus die­sem Topf die Hälf­te der Pro­jekt-Kos­ten be­gli­chen wird. Denn durch den im Rah­men des In­te­grier­ten Hand­lungs­kon­zep­tes „Strae­len 2022“ins Le­ben ge­ru­fe­nen Fonds werden im zen­tra­len Ver­sor­gungs­be­reich der In­nen­stadt lo­kal an­ge­pass­te Pro­jek­te, Ak­tio­nen und Maß­nah­men an­ge­sto­ßen, un­ter­stützt und um­ge­setzt. Wirt­schafts­för­de­rer Uwe Bons: „Hier ist die Strae­le­ner Event-Be­leuch­tung das ers­te be­schlos­se­ne Pro­jekt, das für al­le Fol­gen­den den Weg ,aus­leuch­tet’.“

Ge­mein­sam mit dem städ­ti­schen Bau­be­triebs­hof und der Fir­ma Ree­ger aus Bochum wur­de in meh­re­ren Ter­mi­nen ein pas­sen­des Be­leuch­tungs­kon­zept mit un­ter­schied­li­chen Baustei­nen für die Blu­men­stadt aus­ge­wählt. Dank LED-Tech­nik ist laut Bür­ger­meis­ter Lin­ßen mit ei­ner Sen­kung der Ener­gie­kos­ten um mehr als 50 Pro­zent zu rech­nen. Au­ßer­dem re­du­zie­re sich der Auf­wand für den Bau­be­triebs­hof deut­lich, da die Event-Be­leuch­tung ganz­jäh­rig ein­ge­setzt wird, zum Bei­spiel beim Stadt­fest oder beim Moon­light Shop­ping.

Ein­ge­schlos­sen in das neue Be­leuch­tungs­kon­zept zur Win­ter­zeit und für Ver­an­stal­tun­gen sind fol­gen­de Be­rei­che in­ner­halb der Wäl­le: Markt­platz, Gel­der­ner Stra­ße, Ven­lo­er Stra­ße, Klos­ter­stra­ße, Kuh­stra­ße und Hoch­stra­ße. Die bis­her ge­nutz­ten Über­span­nun­gen in den Stra­ßen werden auch wei­ter­hin zen­tra­ler Be­stand­teil des Be­leuch­tungs­kon­zep­tes

sein, und auch die La­ter­nen werden teil­wei­se ein­ge­bun­den blei­ben.

Mehr woll­ten die Be­tei­lig­ten noch nicht ver­ra­ten. „Die Leu­te sol­len neu­gie­rig auf die Er­öff­nung des Weih­nachts­mark­tes werden“, sag­te Klau­dia Wer­din. Nur so viel: Ein Stern ge­hö­re nicht zur neu­en Be­leuch­tung. Der bleibt der Spit­ze des präch­ti­gen Tan­nen­baums im Zen­trum des Weih­nachts­markts vor­be­hal­ten.

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