Ra­ab sucht den neu­en Song für Le­na

Schon vor dem Song Con­test am 14. Mai wird es zahl­rei­che gro­ße Shows ge­ben: Der NDR und ProSie­ben pla­nen die Sen­dung „Un­ser Lied für Le­na“. Au­ßer­dem sol­len auch die Ge­ne­ral­pro­ben für die bei­den Vor­run­den und das Fi­na­le für Zu­schau­er ge­öff­net wer­den.

Rheinische Post Goch - - Gesellschaft - VON CHRIS­TI­AN HERRENDORF UND ULLI TÜCK­MAN­TEL

DÜSSELDORF Die ARD und ProSie­ben be­stim­men er­neut ge­mein­sam den deut­schen Bei­trag für den Eu­ro­vi­si­on Song Con­test. Nach In­for­ma­tio­nen un­se­rer Zei­tung pla­nen die Sen­der für Fe­bru­ar 2011 drei Shows un­ter dem Ti­tel „Un­ser Lied für Le­na“, um die Zu­schau­er ent­schei­den zu las­sen, mit wel­chem Song Le­na Mey­er-Land­rut am 14. Mai in der Düs­sel­dor­fer Esprit-Are­na an­tritt. Die Teil­neh­mer­län­der müs­sen bis En­de Fe­bru­ar den Bei­trag fest­ge­legt ha­ben, mit dem sie in den San­ges­wett­streit star­ten.

In die­sem Jahr cas­te­ten die Sen­der ei­nen In­ter­pre­ten,

2011 ein Lied

tern Abend in den Nach­rich­ten um 20 Uhr mit kei­nem Wort.

Das Er­geb­nis der neu­er­li­chen Zu­sam­men­ar­beit von ARD und ProSie­ben wird um den 1. Mai in Düsseldorf zu er­le­ben sein. Die De­le­ga­tio­nen aus den Teil­neh­mer­län­dern wer­den in den ers­ten zwei Mai­wo- chen in der NRW-Lan­des­haupt­stadt pro­ben. Wäh­rend ei­ni­ge Län­der sich zu­nächst in Vor­run­den für das Fi­na­le qua­li­fi­zie­ren müs­sen (10. und 12. Mai), ist Le­na für den 14. Mai be­reits ge­setzt.

Ei­nen Tag vor­her kön­nen Zu­schau­er sie live bei den bei­den Ge­ne­ral­pro­ben er­le­ben. Der NDR plant, auch die­se für das Pu­bli­kum zu öff­nen und Ein­tritts­kar­ten da­für zu ver­kau­fen. Das sei auch wich­tig, um die At­mo­sphä­re und Akus­tik in der Düs­sel­dor­fer Are­na ken­nen­zu­ler­nen. Au­ßer­dem lie­ßen sich die Pro­duk­ti­ons­kos­ten von 25 bis 30 Mil­lio­nen Eu­ro so leich­ter re­fi­nan­zie­ren.

Durch die Ge­ne­ral­pro­ben sol­len mehr Zu­schau­er Le­na

live se­hen kön­nen

Wer die Mo­de­ra­to­ren des Song Con­tests sein wer­den, ließ der NDR ges­tern of­fen. Wäh­rend Ra­ab für „Ein Lied für Le­na“ auf be­währ­te Kräf­te wie Matthias Op­den­hö­vel setz­ten kann, will der NDR sorg­fäl­tig su­chen. „Die Mo­de­ra­to­ren müs­sen über ex­zel­len­te Eng­lisch­kennt­nis­se ver­fü­gen und min­des­tens ei­ner muss auch sehr gut Fran­zö­sisch spre­chen“, sag­te Pro­jekt­lei­ter Ralf Qui­bel­dey ges­tern. Und sie müs­sen ei­ne gro­ße Aus­strah­lung be­sit­zen. Schließ­lich ist das ein Er­eig­nis mit bis zu 45 Teil­neh­mer­län­dern. Bei der Fuß­ball-WM sind es nur 32.“ In­ter­net Der Grand Prix in NRW: Dis­ku­tie­ren Sie die Ent­schei­dung un­ter www.rp-on­line.de/du­es­sel­dorf

FO­TO: DAPD

Der Mann hin­ter der Ge­win­ne­rin: En­ter­tai­ner Ste­fan Ra­ab und sei­ne Ent­de­ckung Le­na Mey­er-Land­rut po­sie­ren am 30. Mai nach ih­rem fu­rio­sen Grand-Prix-Sieg auf der Büh­ne in Os­lo.

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