Po­li­ti­ker-Fox­trott

Rheinische Post Goch - - Kultur -

Der Staats­be­such als sol­cher ist in der Re­gel kein Fall fürs Mu­sik­thea­ter. Was pas­siert da schon groß au­ßer Hän­de­schüt­teln, Small­Talk, stren­gem Pro­to­koll und Ge­sprä­chen in Hin­ter­zim­mern? 1987 kam aber ei­ne Oper her­aus, die sich mit ei­nem der po­li­tisch ef­fekt­volls­ten in­ter­kon­ti­nen­ta­len Staats­be­su­che der Ge­schich­te be­schäf­tig­te. Je­der­mann konn­te sich an ihn er­in­nern, er lag erst 15 Jah­re zu­rück. Die Oper hat frei­lich ei­ne iro­ni­sche Kom­po­nen­te, sie ka­ri­kiert die öf­fent­li­chen Po­sau­nen­cho­rä­le, die nach dem Be­such er­schol­len. Die Bot­schaft der Oper: Po­li­ti­ker und ih­re Gat­tin­nen sind auch nur Men­schen, die beim Fox­trott die Schritt­fol­ge ver­wech­seln. – Die Sphinx fragt: 1) Wie heißt die Oper? 2) Wer hat sie kom­po­niert? Lö­sungs­vor­schlä­ge bit­te bis kom­men­den Di­ens­tag mit kom­plet­ter Adres­se an die Rhei­ni­sche Post, Kul­tur­re­dak­ti­on, „Rät­sel der Sphinx“, 40196 Düsseldorf. Fax: 0211 / 505-2284. Mail: sphinx@rhei­ni­sche-post.de – Un­ter den rich­ti­gen Ein­sen­dun­gen ver­lo­sen wir ei­ne CD. WOLF­RAM GOERTZ

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