Mül­ler dies­mal nur Durch­schnitt

Rheinische Post Goch - - Sport -

Ma­nu­el Neu­er Der Schal­ker Tor­wart wur­de von den Ka­sa­chen kaum ge­for­dert, war aber auf dem Pos­ten, als der Ober­hau­se­ner Helmut Schmidtgal zum Schuss an­setz­te. An­sons­ten spiel­te der deut­sche Schluss­mann so ei­ne Art Li­be­ro hin­ter der Ab­wehr. Gu­te Spiel­eröff­nung mit dem Fuß, sorg­te mit sei­nen wei­ten Ab­wür­fen für Tem­po. Phil­ipp Lahm Über sei­ne Sei­te ka­men die Ka­sa­chen er­staun­lich oft in den An­griff. Da funk­tio­nier­te die Ab­stim­mung ge­le­gent­lich nicht. Bes­ser im Spiel nach vorn, gut har­mo­nie­rend mit sei­nem Vor­der­mann Tho­mas Mül­ler. Per Mer­te­sacker Sou­ve­rän im De­ckungs­zen­trum, wur­de al­ler­dings auch nicht zu sei­ner Best­leis­tung her­aus­ge­for­dert. Hol­ger Bad­stu­ber Ähn­lich wie sein Ne­ben­mann Mer­te­sacker ab­ge­klärt in der Zen­tra­le, in­ter­pre­tiert sei­ne Rol­le so nüch­tern, wie sein Trai­ner das ver­langt. Hei­ko Wes­ter­mann Ver­such­te sich in den ers­ten Mi­nu­ten mit ge­le­gent­lich so­gar brauch­ba­rem Er­geb­nis als Flan­ken­gott, wies aber im Ver­lauf des Spiels auch sei­ne fuß­bal­le­ri­schen Pro­ble­me nach. Über die ge­sam­te Dau­er der Par­tie war deut- lich er­kenn­bar, dass er kein ge­lern­ter Au­ßen­ver­tei­di­ger ist. Sa­mi Khe­di­ra Un­ge­wohn­te Feh­ler beim Start in die Be­geg­nung, fing sich aber und hat­te gu­te Kopf­ball­ge­le­gen­hei­ten, die bes­te lan­de­te auf der Lat­te. Vor al­lem nach der Pau­se die zen­tra­le Fi­gur im deut­schen Spiel. To­ni Kroos In der ers­ten Halb­zeit deut­lich der bes­te deut­sche Mit­tel­feld­spie­ler, viel ag­gres­si­ver als die Kol­le­gen und mit ei­ni­gen gu­ten Sze­nen im Of­fen­siv­spiel. Spiel­te sei­ne Rol­le im hin­te­ren Mit­tel­feld or­dent­lich, aber oh­ne glanz­vol­le Ak­zen­te. Tho­mas Mül­ler Be­weg­lich, da­durch schnell im Spiel und mit ein paar gu­ten Flan­ken. Der Münch­ner ließ ei­ni­ge sehr gu­te Ge­le­gen­hei­ten aus, noch nicht in sei­ner bes­ten Form, nur Durch­schnitt. Me­sut Özil Ließ zwei gro­ße Chan­cen viel zu nach­läs­sig ver­strei­chen. Durch sei­ne tech­ni­sche Klas­se im­mer in der La­ge, dem Spiel Rhyth­mus zu ge­ben, ge­fähr­lich mit Schüs­sen aus der Dis­tanz. Lu­kas Po­dol­ski Pro­ble­me, in die Kom­bi­na­tio­nen zu fin­den. Da­durch ei­ne Halb­zeit fast nicht zu se­hen. Dann be­rei­te­te er die To­re von Klo­se und Go­mez vor und be­sorg­te höchst­selbst das 3:0. Mi­ros­lav Klo­se Hing zu­nächst mal ziem­lich in der Luft, weil Deutsch­land viel zu lang­at­mig spiel­te. Sei­ne in­ten­si­ve Lauf­ar­beit blieb oh­ne Fol­gen, weil der Pass in die Spit­ze viel zu sel­ten kam. Aber er war zur Stel­le, als Po­dol­ski zu­rück­pass­te. Ma­rio Go­mez Kam für den ver­letz­ten Klo­se und fei­er­te mal wie­der ein Er­folgs­er­leb­nis in der Na­tio­nal­elf. Mar­ko Ma­rin und Ca­cau ka­men in der Schluss­pha­se in die Be­geg­nung und fan­den nicht so recht mehr ins Spiel.

FO­TO: AP

Ge­stoppt durch die ka­sa­chi­sche De­ckung: Tho­mas Mül­ler

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