Staats­be­such Die Wul­ffs auf Ken­nen­lern-Tour in Russ­land

Rheinische Post Goch - - Politik -

(hei) Bun­des­prä­si­dent Chris­ti­an Wul­ff und sei­ne Frau Bettina ha­ben ih­re Tref­fen mit der rus­si­schen Staats­spit­ze ab­sol­viert und er­kun­den beim zwei­ten Teil ih­res Staats­be­suchs ver­schie­de­ne Re­gio­nen, um zu „er­ken­nen, wie dy­na­misch sich Russ­land ent­wi­ckelt“. Mit Blick auf die Ma­na­ger in Wul­ffs De­le­ga­ti­on wer­den be­vor­zugt Zie­le an­ge­steu­ert, an de­nen deut­sche Fir­men in­ten­siv en­ga­giert sind. Für die Rei­se von Twer nach St. Pe­ters­burg nutz­ten die deut­schen Gäs­te so­gar ein deut­sches Pro­dukt, den „Sap­san“ – ei­ne für Russ­land ge­bau­te Ver­si­on des ICE. Heu­te be­sucht die De­le­ga­ti­on in Lenins Ge­burts­stadt Ul­ja­nowsk ei­ne Dia­ly­se-Sta­ti­on von Fre­se­ni­us Me­di­cal Ca­re so­wie ein mit Hil­fe von Bosch er­rich­te­tes Be­rufs­bil­dungs­zen­trum. Zum Auf­takt traf sich Wul­ff in der Kre­fel­der Part­ner­stadt mit Ger­ma­nis­ten der Uni­ver­si­tät Ul­ja­nowsk. Zu dem Wir­bel um ei­nen Re­gen­wurm beim abend­li­chen Din­ner am Di­ens­tag im Kreml hieß es aus der deut­schen De­le­ga­ti­on le­dig­lich, der Sa­lat sei schlecht ge­wa­schen ge­we­sen. Der Bun­des­prä­si­dent sei wohl­auf. Im Kreml be­gann ei­ne gro­ße Säu­be­rungs­ak­ti­on – in der Kü­che. Die gan­ze Ket­te der Sa­lat­zu­be­rei­tung wer­de „trotz der Ab­sur­di­tät des Vor­falls“ strengs­tens un­ter­sucht, er­klär­te die Prä­si­di­al­ver­wal­tung. Die Qua­li­täts­kon­trol­le der Spei­sen sei bis ins Kleins­te ge­re­gelt. Ei­gent­lich kön­ne es gar nicht sein, dass die­ses Sys­tem ver­sa­ge.

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