Kul­tus­mi­nis­ter wol­len Kul­tur von Kür­zun­gen ver­scho­nen

Rheinische Post Goch - - Kultur -

BERLIN (kna) Die Kul­tus­mi­nis­ter von Bund und Län­dern wol­len sich trotz Haus­halts­kon­so­li­die­rung für den Er­halt der bis­he­ri­gen Kul­tur­för­de­rung ein­set­zen. Wie die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz (KMK) ges­tern mit­teil­te, ver­ein­bar­ten Kul­tur­staats­mi­nis­ter Bernd Ne­u­mann (CDU) und der KMK-Vor­sit­zen­de und baye­ri­sche Kul­tus­mi­nis­ter Lud­wig Spa­en­le (CSU), sich über Par­tei­gren­zen da­für stark zu ma­chen, „dass bei den Haus­hal­ten von Bund und Län­dern die Kul­tur von Kür­zun­gen mög­lichst ver­schont bleibt“. Die Län­der­mi­nis­ter hat­ten sich am Mitt­woch­abend erst­mals mit dem Kul­tur­staats­mi­nis­ter im Bun­des­kanz­ler­amt ge­trof­fen. Bei­de Sei­ten wer­ten die Be­geg­nung als Zei­chen für ei­nen „er­folg­reich prak­ti­zier­ten ko­ope­ra­ti­ven Fö­de­ra­lis­mus“, der „die Kom­pe­tenz der Län­der re­spek­tiert, aber die Mit­ge­stal­tung und Mit­ver­ant­wor­tung des Bun­des in na­tio­nal re­le­van­ten Fra­gen ak­zep­tiert“. Bei dem Ge­dan­ken­aus­tausch ging es laut KMK um den „Schutz der Kul­tur in der Fi­nanz­kri­se“.

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