Mil­lio­nen-Buß­geld ge­gen Deut­sche Te­le­kom

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

LU­XEM­BURG/BONN (dapd) Die Deut­sche Te­le­kom muss 12,6 Mil­lio­nen Eu­ro Stra­fe zah­len, weil sie in den Jah­ren 1998 bis 2003 ih­ren Wett­be­wer­bern hö­he­re Ent­gel­te für den Zu­gang zum Fest­netz in Rech­nung ge­stellt hat als ih­ren ei­ge­nen End­kun­den. Der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof (EuGH) in Lu­xem­burg be­stä­tig­te am Don­ners­tag in letz­ter In­stanz ei­ne Ent­schei­dung der EU-Kom­mis­si­on aus dem Jahr 2003. Die Rich­ter leg­ten zu­dem fest, dass markt­be­herr­schen­de Un­ter­neh­men ei­ne dop­pel­te Wett­be­werbs­kon­trol­le durch die Bun­des­netz­agen­tur und durch die EU-Kom­mis­si­on er­lau­ben müs­sen (Az: C-280/08 P). Die Kla­ge der Kom­mis­si­on wur­de von meh­re­ren Wett­be­wer­bern der Te­le­kom un­ter­stützt, dar­un­ter wa­ren die Te­le­fon­an­bie­ter Ar­cor und Net­Co­lo­gne.

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