Po­dol­ski sorgt für Un­ru­he

Aus­ge­rech­net vor dem weg­wei­sen­den Bun­des­li­ga-Spiel ge­gen Bo­rus­sia Dort­mund (heu­te, 20.30 Uhr) be­män­gelt der Na­tio­nal­spie­ler die Qua­li­tät im ei­ge­nen Klub. Ge­schäfts­füh­rer Mei­er kri­ti­siert schlech­ten Stil.

Rheinische Post Goch - - Sport -

ständ­lich wer­de Köln „von der ers­ten Mi­nu­te an Voll­gas ge­ben“, ver­spricht der Na­tio­nal­spie­ler, der sich Mut durch sein ers­tes Län­der­spiel­tor beim 2:2 in den USA mach­te.

Heu­te Abend trifft er auf die Na­tio­nal­mann­schafts-Kol­le­gen Ja­kub Blasz­c­zy­kow­ski, Lu­kasz Pisz­c­zek und Ro­bert Le­wan­dow­ski, die na­tür­lich et­was ge­gen all­zu fröh­li­chen Köl­ner An­griffs­wir­bel ha­ben. Sie kom­men im­mer­hin mit der Emp­feh­lung ei­nes her­vor­ra­gen­den Sai­son­starts und mit der brei­ten Brust ei­nes Ta­bel­len­zwei­ten in die Köl­ner Are­na. „Dort­mund“, räum­te Ma­tu­s­chyk ein, „hat ei­ne rich­tig gu­te Mann­schaft.“

Aus­ge­rech­net ge­gen Jür­gen Klopps Him­mels­stür­mer muss der FC die Trend­wen­de schaf­fen. Wenn Po­dols­kis öf­fent­li­cher Auf­ruf die nö­ti­gen Ener­gi­en frei­setzt, dann kann er sich an­schlie­ßend noch als Wohl­tä­ter fei­ern las­sen. Schei­tert Köln er­neut, wird es end­gül­tig ziem­lich un­ge­müt­lich. Für Sol­do, für Mei­er und vi­el­leicht auch für den neu­er­dings so mei­nungs­freu­di­gen Po­dol­ski.

FO­TO: DDP

Nicht zu fas­sen: Lu­kas Po­dol­ski be­gnügt sich zur­zeit nicht mit Ges­ten der Un­zu­frie­den­heit auf dem Ra­sen. Die be­herrscht er aber auch.

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