Angst vor Kra­wal­len auf dem Bet­zen­berg

Rheinische Post Goch - - Sport -

KAI­SERS­LAU­TERN/DÜSSELDORF (RP) Die sport­li­chen Kon­tra­hen­ten sind ver­stärkt dar­um be­müht, für ma­xi­ma­le Ent­span­nung zu sor­gen. Kei­ne un­be­dach­te Äu­ße­rung soll für wei­te­ren Zünd­stoff vor dem Bun­des­li­ga­du­ell zwi­schen dem 1. FC Kai­sers­lau­tern und Ein­tracht Frank­furt am Sonn­tag (15.30 Uhr) sor­gen. Nach Kra­wall-An­dro­hun­gen von so­ge­nann­ten „Ul­tras“ aus dem La­ger der Hes­sen wur­de von den Si­cher­heits­kräf­ten rund um die Par­tie die höchs­te Alarm­stu­fe aus­ge­löst. Ein Groß­auf­ge­bot von rund 1000 Po­li­zis­ten soll Aus­schrei­tun­gen ver­hin­dern. Beim Deut­schen Fuß­ball­Bund (DFB) wird die Be­geg­nung eben­falls als Ri­si­ko-Spiel ge­lis­tet.

Ein­tracht Frank­furts Vor­stands­chef He­ri­bert Bruch­ha­gen hofft trotz der An­kün­di­gun­gen im Vor­feld auf ein ru­hi­ges Spiel. „Wir wis- sen, dass die­ses Süd­west-Der­by viel Bri­sanz in sich birgt“, sagt er. „Aber wir al­le wün­schen uns na­tür­lich ei­ne pa­cken­de Aus­ein­an­der­set­zung – oh­ne Ge­walt.“ Auch der Geg­ner ver­sucht de­es­ka­lie­rend ein­zu­wir­ken. „Der Bet­ze wird wie­der be­ben. Ich wün­sche mir ein Spiel, bei dem die Fans rich­tig Stim­mung ma­chen, aber auf Ran­da­le ver­zich­ten“, er­klär­te Lau­terns Tor­hü­ter To­bi­as Sip­pel.

Auf der In­ter­net­sei­te bei­der Klubs wer­ben ne­ben Sip­pel auch sein Mann­schafts­kol­le­ge Mar­tin Ame­dick so­wie die Frank­fur­ter Io­an­nis Ama­na­ti­dis und Ha­lil Alt­in­top für Fair­play auf den Rän­gen. „Die Fans sol­len für ei­ne Su­per­stim­mung sor­gen“, sagt Ama­na­ti­dis, „aber es muss fried­lich blei­ben. Nur so kann es ein Fuß­ball­fest wer­den.“

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