Paris lenkt im Streit um die Ab­schie­bung von Ro­ma ein

Rheinische Post Goch - - Politik -

BRÜSSEL (ing) Die fran­zö­si­sche Re­gie­rung beugt sich im Kon­flikt um die Mas­sen­aus­wei­sung von Ro­ma dem Ul­ti­ma­tum der Eu­ro­päi­schen Uni­on. Das Au­ßen­mi­nis­te­ri­um in Paris teil­te ges­tern kurz vor Ablauf der Frist mit, die Ge­set­zes­tex­te wür­den er­gänzt, um – wie ge­for­dert – die eu­ro­päi­schen Frei­zü­gig­keits­re­geln voll­stän­dig in na­tio­na­les Recht um­zu­set­zen. An­dern­falls droht ein Ver­fah­ren ge­gen Paris, das bis zum Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof füh­ren und Mil­lio­nen-Geld­stra­fen nach sich zie­hen kann. Die Kom­mis­si­on will nicht hin­neh­men, dass Frank­reich EU-Bür­ger – wie die mehr als 8000 Ro­ma in die­sem Som­mer – oh­ne in­di­vi­du­el­le Prü­fung ab­schiebt.

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