Di­rek­tver­si­che­run­gen: Kran­ken­bei­trä­ge für Rent­ner wei­ter Pflicht

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

KARLSRUHE (afp) Auf die Aus­zah­lung ei­ner Di­rekt­ver­si­che­rung müs­sen Rent­ner wei­ter Bei­trä­ge zur Kran­ken-und Pfle­ge­ver­si­che­rung be­zah­len. Das hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt weit­ge­hend be­stä­tigt. Die Zah­lun­gen blei­ben nur dann bei­trags­frei, wenn aus dem Job aus­ge­schie­de­ne Ar­beit­neh­mer die Ver­si­che­rung kom­plett über­neh­men und aus ei­ge­ner Ta­sche fort­füh­ren. (Az: 1 BvR 739/08 und 1 BvR 1660/08). Di­rek­tver­si­che­run­gen sind ei­ne vor al­lem in klei­ne­ren Un­ter­neh­men ver­brei­te­te Form der be­trieb­li­chen Al­ters­vor­sor­ge. Da­bei schließt der Ar­beit­ge­ber für den Ar­beit­neh­mer ei­ne Le­bens­ver­si­che­rung ab. Bei­trä­ge des Ar­beit­neh­mers sind als Ent­gelt­um­wand­lung steu­er­be­güns­tigt. Häu­fig gibt der Ar­beit­ge­ber Zu­schüs­se oder zahlt die Bei­trä­ge so­gar ganz.

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