Ab­ge­ord­ne­te wol­len sich im Iran für Deut­sche ein­set­zen

Rheinische Post Goch - - Politik -

BERLIN (afp) Vor dem Hin­ter­grund der Fest­nah­me zwei­er Deut­scher im Iran ist der Un­ter­aus­schuss für Aus­wär­ti­ge Kul­tur-und Bil­dungs­po­li­tik des Bun­des­ta­ges in das Land ge­reist. Die Par­la­men­ta­ri­er wol­len sich dort auch für die Frei­las­sung der Deut­schen ein­set­zen. Der Fall wer­de „selbst­ver­ständ­lich Ge­gen­stand der Ge­sprä­che“ sein, sag­te Grü­nen-Che­fin Clau­dia Roth der „Bild am Sonn­tag“ vor ih­rer Abrei­se. Die Jour­na­lis­ten wa­ren vor ei­ner Wo­che in der Stadt Tä­bris wäh­rend ei­nes In­ter­views mit dem Sohn ei­ner zur St­ei­ni­gung ver­ur­teil­ten Frau fest­ge­nom­men wor­den. Un­ter­des­sen hat Teheran den seit knapp zwei­ein­halb Jah­ren im Iran in­haf­tier­te US-Ge­schäfts­mann Re­za Tag­ha­vi (71) frei­ge­las­sen, der ei­ner re­gie­rungs­kri­ti­schen Grup­pe 200 Dol­lar ge­spen­det hat­te.

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