Spe­ku­la­tio­nen um Da­ten­schutz­lü­cke bei Face­book

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

BERLIN (rtr) Das On­line-Netz­werk Face­book steht er­neut we­gen man­geln­den Da­ten­schut­zes am Pran­ger. Der In­ter­net­dienst er­mög­li­che es, die E-Mail-Kon­tak­te auch von Nicht-Mit­glie­dern aus­zu­for­schen, be­rich­te­te die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Sonn­tags­zei­tung“. Al­lein mit ei­ner E-Mail-Adres­se lie­ßen sich – auch oh­ne das Pass­wort zu ken­nen – bis zu 20 Per­so­nen er­mit­teln, mit de­nen der Be­sit­zer der Adres­se in Kon­takt ge­stan­den ha­be, be­rich­te­te die Zei­tung. Grund sei, dass bei der Er­öff­nung ei­nes Mit­glieds­kon­tos nicht ge­prüft wer­de, ob es sich tat­säch­lich um den Be­sit­zer der an­ge­ge­be­nen E-Mail-Adres­se hand­le. Schar­fe Kri­tik kam da­zu un­ter an­de­rem von Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Sa­bi­ne Leu­theus­serSchnar­ren­berg (FDP), die den la­xen Um­gang ei­ni­ger Un­ter­neh­men mit per­sön­li­chen Da­ten be­sorg­nis­er­re­gend nann­te. Face­book war für ei­ne Stel­lung­nah­me zu­nächst nicht zu er­rei­chen.

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