Pi­zar­ros Rück­kehr macht Bre­mern Mut

Rheinische Post Goch - - Sport - VON TOM VAAGT

BRE­MEN (sid) Nach den of­fen­bar ein­ge­fro­re­nen Lohn­zah­lun­gen beim SV Wer­der Bre­men schei­nen die Fuß­ball­pro­fis wie­der heiß auf Sie­ge. „So falsch kön­nen un­se­re Maß­nah­men nicht ge­we­sen sein. Mess­bar sind für uns die Er­geb­nis­se. Da ste­hen ein Sieg ge­gen den Ham­bur­ger SV, das Un­ent­schie­den bei Bayer Le­ver­ku­sen und jetzt der Sieg ge­gen den SC Frei­burg“, sag­te Sport­di­rek­tor Klaus All­ofs nach dem 2:1 ge­gen die Breis­gau­er.

Be­stä­ti­gen woll­te der Ma­na­ger den Griff in den Geld­beu­tel der Spie­ler, der im An­schluss an das 1:4 vor knapp vier Wo­chen bei Hannover 96 be­schlos­sen wor­den sein soll, wei­ter­hin nicht. „Es gibt bei uns nichts, was ge­klärt wer­den muss. Wir ha­ben das nicht öf­fent­lich be­han­delt, weil es bei uns Ge­set­ze gibt, die wir schon seit Jah­ren pfle­gen. Wir lö­sen un­se­re Pro­ble­me in­tern“, sag­te All­ofs: „Al­le Maß­nah­men, die wir tref­fen, ha­ben nur ein Ziel: das Po­ten­zi­al der Mann­schaft zu we­cken.“ Die Spie­ler hiel­ten sich mit Äu­ße­run­gen zu­rück. Ein­zig Aa­ron Hunt, der das 1:0 (33.) er­zielt hat­te, sag­te: „Die Ge­häl­ter ha­ben uns we­ni­ger be­schäf­tigt.“

Tat­säch­lich hat­te Wer­der mit Frei­burg ge­nug zu tun. Zu­mal die Gast­ge­ber er­neut hin­ter ih­ren ei­ge­nen An­sprü­chen zu­rück­blie­ben wa­ren. „Das Er­geb­nis ist gut. Das Spiel war nicht so gut. Ich bin nicht zu­frie­den. Wir ha­ben zu vie­le Feh­ler ge­macht und un­se­ren Fahr­plan nicht um­ge­setzt“, sag­te Trai­ner Tho­mas Schaaf.

Am Mitt­woch war­tet in der Cham­pi­ons Le­ague das Team von Twen­te En­sche­de. „Wir müs­sen aus den bei­den Spie­len ge­gen Twen­te min­des­tens vier Punk­te ho­len, um noch in die nächs­te Run­de zu kom­men“, sag­te All­ofs und er­klär­te Clau­dio Pi­zar­ro zum gro­ßen Hoff­nungs­trä­ger. Nach über­stan­de­nem Mus­kel­fa­ser­riss reich­te es für den Tor­jä­ger zu ei­nem 21-mi­nü­ti­gen Ein­satz, den Pi­zar­ro mit der Vor­la­ge zum 2:1 durch Hu­go Al­mei­da (73.) krön­te. „Mit ihm ist un­ser Spiel druck­vol­ler und raf­fi­nier­ter. An Clau­di­os Sei­te kön­nen auch die an­de­ren Spie­ler wach­sen“, sag­te All­ofs. Auch für Frei­burgs Trai­ner Ro­bin Dutt mach­te Pi­zar­ro den Un­ter­schied: „Wir hat­ten gro­ße Pro­ble­me mit ihm.“

„An Clau­di­os Sei­te kön­nen auch an­de­re

Spie­ler wach­sen“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.