Au­ßen­sei­ter siegt im Gro­ßen Preis von Deutsch­land

Rheinische Post Goch - - Sport -

GELSENKIRCHEN (sid/RP) Der mit 161 190 Eu­ro do­tier­te Gro­ßen Preis von Deutsch­land (2000 m) en­de­te vor 13 000 Zu­schau­ern in Gelsenkirchen mit ei­ner Sen­sa­ti­on. Zor­ba Ol­de­son aus den Nie­der­lan­den – nur ei­nes der neun Pfer­de war nied­ri­ger vor­ge­wet­tet – ge­wann den Klas­si­ker, in dem die eu­ro­päi­sche Spit­zen­klas­se der Vier­äh­ri­gen am Start war. Mit Rob de Vlie­ger (46) aus Zwa­ans­ho­ek im Sul­ky brach­te Zor­ba Ol­de­son dem fa­vo­ri­sier­ten schwe­di­schen Der­by­sie­ger Jo­ke Face, ge­steu­ert von sei­nem Trai­ner, Mit­be­sit­zer und Züch­ter Lut­fi Kolg­ji­ni (Ve­ber­öd), ei­ne uner­war­te­te Nie­der­la­ge bei. „Das Ren­nen lief für uns bis 100 Me­ter vor dem Ziel nach Plan. Ich ha­be kei­ne Er­klä­rung da­für, dass wir noch über­holt wur­den“, sag­te Kolg­ji­ni. „In Jo­ke Face lag im­mer ein Füh­rungs­pferd vor mir, so dass wir uns nur dran­hän­gen muss­ten“, mei­ne de Vlie­ger, der al­ler­dings nicht da­mit ge­rech­net hat­te, noch vor­bei­zie­hen zu kön­nen.

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