Hattrick

Rheinische Post Goch - - Sport -

Drei To­re hat Ma­rio Go­mez für Bay­ern München ge­gen Hannover 96 er­zielt. In­ter­na­tio­nal wür­de man das ei­nen Hattrick nen­nen, in Deutsch­land fei­ern die Fuß­ball­fans ei­nen Hattrick erst dann, wenn ein Spie­ler drei Tref­fer hin­ter­ein­an­der in ei­ner Halb­zeit macht. Zur Un­ter­schei­dung vom in­ter­na­tio­na­len Sprach­ge­brauch heißt es in Deutsch­land „klas­si­scher“ oder „lu­pen­rei­ner“ Hattrick.

Der Be­griff stammt aus dem Cricket. 1858 ge­lang es dem bri­ti­schen Wer­fer H.H. Ste­phen­son in Sh­ef­field, drei auf­ein­an­der­fol­gen­de Wür­fe in Wi­ckets um­zu­wan­deln. Als Aus­zeich­nung für die­ses be­son­de­re Kunst­stück wur­de ihm an­schlie­ßend ein Hut (engl. „hat“) über­reicht.

Im Fuß­ball sind Hattricks ei­ne sel­te­ne An­ge­le­gen­heit. Sie kom­men nach der sta­tis­ti­schen Wahr­schein­lich­keit durch­schnitt­lich nur al­le 300 Spie­le vor. Den schnells­ten Hattrick al­ler Zei­ten schaff­te der Schwe­de Magnus Ar­vids­son. Er traf für den Zweit­li­gis­ten IFK Häss­le­holm 1995 in­ner­halb von 89 Se­kun­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.