Ber­lins Hand­bal­ler ver­lie­ren in Ham­burg

Rheinische Post Goch - - Sport / Roman -

DÜSSELDORF (sid/RP) Nu hat es auch das Über­ra­schungs­team in der Hand­ball-Bun­des­li­ga er­wischt. Die Füch­se Berlin, sie­ben­mal er­folg­reich und da­bei den Meis­ter THW Kiel und des­sen Nor­dri­va­len SG Flens­burg-Han­de­witt (den so­gar in des­sen Halle) ge­schla­gen, ver­lor beim deut­schen Po­kal­sie­ger HSV Ham­burg vor 13 171 Zu­schau­ern mit 27:31. Kiel, das in der Cham­pi­ons Le­ague im Ein­satz war, führt in der Ta­bel­le nun mit 14:2 Zäh­lern vor den punkt­glei­chen Ham­bur­gern, Ber­li­nern und den Rhein-Neckar-Lö­wen an. Der HSV hat­te die bes­ten Tor­schüt­zen in Mar­cin Li­je­w­ski (7) und Hans Lind­berg (6/3). Bei den Gäs­ten wa­ren Ivan Nin­ce­vic (7/5) und Sven-Sö Chris­to­pher­sen (7) er­folg­reichs­te Wer­fer.

In der Cham­pi­ons Le­ague blie­ben die drei Bun­des­li­gis­ten un­ge- schla­gen. Die SG Flens­burg-Han­de­witt fei­er­te in ei­ge­ner Halle mit dem 34:22 ge­gen den rus­si­schen Vi­ze­meis­ter St. Pe­ters­burg HC den drit­ten Sieg im vier­ten Grup­pen­spiel. Da­ge­gen er­lit­ten die RheinNeckar Lö­wen nach drei Sie­gen durch das 23:23 (12:12) beim pol­ni­schen Meis­ter KC Kiel­ce den ers­ten Punkt­ver­lust, be­fin­den sich je­doch eben­falls wei­ter­hin klar auf Ach­tel­fi­nal­kurs. Der THW Kiel setz­te sich beim slo­we­ni­schen Spit­zen­team Pi­vo­var­na Las­ko Cel­je, das vom ehe­ma­li­gen Kie­ler Meis­ter­trai­ner No­ka Ser­daru­sic be­treut wird, mit 34:28 durch.

In ei­nem dra­ma­ti­schen Spiel ver­schenk­ten die Rhein-Neckar Lö­wen vor 4000 Zu­schau­ern in den letz­ten bei­den Mi­nu­ten den Sieg, konn­ten dann je­doch die dro­hen­de Nie­der­la­ge ver­hin­dern. Ka­rol Biel­ecki han­del­te sich ei­nen Platz­ver­weis ein, als er vier Se­kun­den vor Schluss den mög­li­chen Sieg­tref­fer der Po­len durch ein Foul ver­hin­der­te. Au­gen­bli­cke spä­ter schei­ter­te Rast­ko Sto­j­ko­vic beim Sie­ben­me­ter an Lö­wen-Tor­wart Hen­ning Fritz. Bes­te Tor­schüt­zen der Gäs­te wa­ren Uwe Gens­hei­mer (7/4), Ka­rol Biel­ecki (5) und Olaf­ur Ste­fans­son (4), bei Kiel­ce war Sto­j­ko­vic fünf­mal er­folg­reich.

Die SG Flens­burg-Han­de­witt, die zum Auf­takt ge­gen den spa­ni­schen Ri­va­len Ciudad Re­al ver­lo­ren hat­te, dann den ru­mä­ni­schen Ver­tre­ter HCM Con­stan­ta und den bos­ni-

Kiel ge­winnt ein­mal

und be­legt zwei­mal Platz 1

schen Klub HC Bos­na Sa­ra­je­vo schlug, ging erst in der zwei­ten Halb­zeit deut­lich in Füh­rung. Am En­de er­lit­ten die vom frü­he­ren Bun­des­li­ga­spie­ler Di­mi­tri Tor­go­wa­now (Es­sen, Ham­burg, RheinNeckar) trai­nier­ten rus­si­schen Gäs­te ih­re drit­te Sai­son­nie­der­la­ge.

Ein­mal ge­spielt, aber zwei­mal Platz eins er­reicht – die­ses Kunst­stück ge­lang den Kie­lern. In der Bun­des­li­ga hiev­te Ham­burg mit dem Sieg ge­gen Berlin den Re­kord­cham­pi­on an die Bun­des­li­ga-Spit­ze. In Cel­je tra­fen Pal­mars­son (7), Jicha, Klein (je 5), Ilic (4/2), Ahlm, Spren­ger, Zeitz (al­le 3), Dra­gice­vic und Fer­nan­dez (je 2) für die Mann­schaft von Trai­ner Al­f­red Gis­la­son, die durch die um zwei Tref­fer bes­se­ren Tor­dif­fe­renz den Bun­des­li­ga­Ri­va­len Rhein-Neckar Lö­wen auf den zwei­ten Platz ver­dräng­te.

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