Kar­rie­re bei der Po­li­zei

Rü­di­ger Reusch, Ein­stel­lungs­be­ra­ter bei der Kreis­po­li­zei in Kle­ve, über Vor­aus­set­zun­gen, Chan­cen und Spaß in ei­nem Be­ruf, der Di­enst am Bür­ger ist – im Di­ens­te der Si­cher­heit. Be­wer­ber müs­sen rasch han­deln.

Rheinische Post Goch - - Kreis Kleve – Regional -

KREIS KLE­VE Die Po­li­zei als Kar­rie­re­Chan­ce: Rü­di­ger Reusch fällt es leicht, jun­ge Men­schen von ei­ner be­ruf­li­chen Zu­kunft im Di­ens­te der Si­cher­heit zu über­zeu­gen. Er ist Ein­stel­lungs­be­ra­ter bei der Kreis­po­li­zei in Kle­ve. Im Ge­spräch mit RP-Re­dak­teur Tho­mas Claa­ßen er­läu­ter­te er Ein­zel­hei­ten in Sa­chen Chan­cen und Vor­aus­set­zun­gen. Herr Reusch, der Be­ginn ei­ner Lauf­bahn bei der Po­li­zei ist ja nun kei­ne Leh­re. . . . Rü­di­ger Reusch (schmun­zelt) Das stimmt! Da un­se­re „Aus­bil­dung“ ja ein dua­ler, drei Jah­re um­fas­sen­der Stu­di­en­gang ist, der üb­ri­gens am 1. Sep­tem­ber kom­men­den Jah­res be­ginnt, brau­chen Be­wer­ber Abitur oder die vol­le Fach­hoch­schul­rei­fe. Was ist das? Reusch Fach­ab­itur mit dem so­ge­nann­ten Pra­xis­teil. Wel­che Vor­aus­set­zun­gen brau­chen Be­wer­be­rin­nen und Be­wer­ber noch? Reusch Ein be­stan­de­nes Deut­sches Sport­ab­zei­chen ist not­wen­dig. Wer das noch nicht hat und sich Sor­gen macht, weil die „Sport­ab­zei­chen­sai­son“ vor­bei ist, den un­ter­stüt­ze ich ger­ne als Prü­fer bei der Ab­nah­me. Dar­an wird’s al­so nicht schei­tern. Wenn ich mich be­wer­be – auf wel­ches Ver­fah­ren sto­ße ich dann? Reusch Un­ser drei­tä­gi­ges Aus­wahl­ver­fah­ren um­fasst ne­ben der ge­sund­heit­li­chen Po­li­zei­dienst­taug­lich­keit un­ter an­de­ren so­wohl die Über­prü­fung des lo­gi­schen Den­kens als auch das Vor­han­den­sein ei­ner gu­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit mit al­len Fa­cet­ten des mensch­li­chen Mit­ein­an­ders. Was er­war­tet die Po­li­zei von mir als Be­wer­ber? Reusch Aus­ge­präg­te Team­fä­hig­keit, so­zia­le Kom­pe­tenz, ho­he Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, si­che­res Auft­re- ten und Ver­hal­ten, gu­te Um­gangs­for­men und ein ge­pfleg­tes Er­schei­nungs­bild. Was bie­ten Sie jun­gen Men­schen als Zu­kunft bei der Po­li­zei? Reusch Zu­nächst ein­mal ei­nen Stu­di­en­platz an der Fach­hoch­schu­le für öf­fent­li­che Ver­wal­tung des Lan­des Reusch Be­wer­bun­gen sind aus­schließ­lich übers In­ter­net mög­lich. www.po­li­zei.nrw.de auf­ru­fen, dann auf Be­wer­bung kli­cken. Dort be­kom­men Sie auch vie­le wei­te­re In­for­ma­tio­nen. Und of­fe­ne Fra­gen be­ant­wor­te ich je­der­zeit gern. Wie er­reicht man Sie? Reusch Bei der Po­li­zei in Kle­ve an der Ka­nal­stra­ße, te­le­fo­nisch er­reich­bar bin ich dort un­ter der Ruf­num­mer 02821 5041240. Ich ge­be auch Hin­wei­se für das Aus­wahl­ver­fah­ren. Denn: Der schwers­te Test ist der, auf den man nicht vor­be­rei­tet ist. . .

FO­TO: PRI­VAT

Rü­di­ger Reusch ist Ein­stel­lungs­be­ra­ter der Kreis­po­li­zei.

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