„Ent­täu­schung ist groß“

Rheinische Post Goch - - Sport Lokal -

Jür­gen Wie­lert (Trai­ner Spvgg Er­ken­schwick): „Wir stan­den mit dem Rü­cken zur Wand und wuss­ten, dass wir ge­gen ei­nen Geg­ner auf Au­gen­hö­he die Punk­te ein­fah­ren müs­sen, um aus dem Ta­bel­len­kel­ler zu kom­men. Wir ha­ben von der ers­ten Mi­nu­te an das Ge­sche­hen im Griff ge­habt und den Kle­vern kaum Platz zur Ent­fal­tung ge­las­sen. In den ver­gan­ge­nen Wo­chen hat­ten wir im­mer Chan­cen für fünf Spie­le und ha­ben die­se nicht nut­zen kön­nen. Heu­te wa­ren wir da­ge­gen sehr ef­fek­tiv und ha­ben aus we­ni­gen Mög­lich­kei­ten fünf Tref­fer er­zielt. Ich den­ke, das war ein völ­lig ver­dien­ter Sieg für uns. Jetzt wol­len wir auch am Mitt­woch im Po­kal beim VfB Hüls ge­win­nen. Ge­gen die ha­ben wir ja noch ei­ne Rech­nung of­fen nach dem 0:4 in der Meis­ter­schaft.“ Georg Kreß (Trai­ner 1. FC Kle­ve): „Ich kann mir die Leis­tung der Mann­schaft über­haupt nicht er­klä­ren. Die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on als Aus­re­de zu be­nut­zen, wä­re ein­fach nur bil­lig. Wir ha­ben in den ers­ten 45 Mi­nu­ten über­haupt nicht den Kampf an­ge­nom­men und ka­men im­mer ei­nen Schritt zu spät. Fa­bio Fors­ter ha­be ich früh­zei­tig aus­ge­wech­selt, weil ich mit ihm über­haupt nicht zu­frie­den ge­we­sen bin. Mit Jo­nas Kre­mer woll­te ich mehr Schwung in die Of­fen­si­ve brin­gen. Was sich ge­zeigt hat, ist die Tat­sa­che, dass un­se­re Ab­wehr nicht die nö­ti­ge Qua­li­tät be­saß, um ge­gen Er­ken­schwick be­ste­hen zu kön­nen. Nach un­se­rer tol­len Se­rie bin ich na­tür­lich sehr ent­täuscht. Ich muss der Spiel­ver­ei­ni­gung aber auch ein gro­ßes Kom­pli­ment ma­chen.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.