SV Nüt­ter­den über­rennt Gäs­te nach 0:2-Rück­stand

Rheinische Post Goch - - Sport Lokal -

(bu­er) Trotz ei­ner 2:0-Füh­rung zur Halb­zeit muss der SV Herongen ei­ne 2:4-Nie­der­la­ge hin­neh­men.

FC Al­de­kerk – Vik­to­ria Goch II 2:1 (2:0). Schon nach 36 Mi­nu­ten stand es 2:0 für die Gast­ge­ber. „Dann ha­ben wir uns wie­der ein­mal zu sehr un­ter Druck set­zen las­sen“, sag­te Al­de­kerks Trai­ner Mar­cus Frey. So ge­lang den er­satz­ge­schwäch­ten Go­chern der 1:2-An­schluss­tref­fer nach 72 Mi­nu­ten. „Da hat­te Al­de­kerk nichts mehr auf die Ket­te be­kom­men“, mein­te Gui­do Sonn­tag, Trai­ner der Go­cher, der auch mit dem Un­par­tei­ischen nicht zu­frie­den war: „Ge­gen 12 Mann kann man nicht ge­win­nen.“

SV Nüt­ter­den – SV Herongen 4:2 (0:2). „Tot­ge­sag­te le­ben län­ger“ lau­tet ei­ne Bin­sen­weis­heit, die für Nüt­ter­den Rea­li­tät wur­de. Herongen führ­te zur Pau­se mit 2:0. „Und das auch völ­lig zu­recht“, wie Gäs­te­Trai­ner Jan Schrö­ers mein­te. Sein Ge­gen­über Mar­kus Hier­ling wi­der­sprach dem nicht: „Wir wa­ren mau­se­tot, dann ha­be ich zur zwei­ten Halb­zeit auf vier Po­si­tio­nen um­ge­stellt. Da­mit ka­men die He­ron­ger wohl gar nicht zu­recht.“ Mit dem Mut der Ver­zweif­lung ge­lang Nüt- ter­den drei To­re in­ner­halb von zehn Mi­nu­ten, mit dem Schluss­pfiff gab es noch das 4:2 trotz Un­ter­zahl. „Wir ha­ben uns in un­ser Schick­sal er­ge­ben“, sag­te Schrö­ers und füg­te an: „Dass wir in der zwei­ten Halb­zeit we­gen Ver­let­zun­gen wech­seln muss­te, mach­te es ge­gen die­sen eu­pho­ri­schen Geg­ner nicht bes­ser.“

Ale­man­nia Pfalz­dorf – SV Hön­ne­pel/Nie­der­mörm­ter II 3:1 (1:0). Nach der Nie­der­la­ge in Herongen ist Pfalz­dorf zu­rück in der Spur. „Vor al­lem in der ers­ten Halb­zeit wa­ren wir spiel­be­stim­mend, auch nach der Pau­se sind wir gut in die Par­tie ge­kom­men“, er­kann­te Pfalz­dorfs Trai­ner In­go Pauls. Mit dem 2:0 durch Bas­ti­an Eng­ler ver­letz­te sich Hö./Nie’s Tor­wart Mar­cel Schnei­mann schwer, es folg­te ei­ne mi­nu­ten­lan­ge Un­ter­bre­chung. „Und die“, sagt Pauls, „hat uns nicht gut ge­tan.“ Patrick Bie­gal­la ver­kürz­te auf 1:2, dem meh­re­re Chan­cen zum 2:2 folg­ten. Statt­des­sen lie­fen die Gäs­te in ei­nen Kon­ter, den Chris­ti­an Offermanns mit dem 3:1 nach 82 Mi­nu­ten ab­schloss. Pauls zeig­te sich ver­söhn­lich: „Ich den­ke, dass Hö./Nie. trotz al­lem gar nicht so schlecht in der Ta­bel­le da­steht.“

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