Hep­burn-Brief­mar­ke bringt 430 000 Eu­ro

Rheinische Post Goch - - Gesellschaft -

BERLIN (dapd) 430 000 Eu­ro hat die Ver­stei­ge­rung von Brief­mar­ken mit dem Bild der Schau­spie­le­rin Au­drey Hep­burn am Sams­tag in Berlin er­bracht. Der Er­lös kommt zu ei­nem Drit­tel dem UN-Kin­der­hilfs­werk Unicef und zu zwei Drit­teln dem Au­drey Hep­burn Child­ren’s Fund zu­gu­te. Den Zu­schlag für den druck­fri­schen Bo­gen mit zehn Mar­ken er­hielt ein un­be­kann­ter Käu­fer.

Un­ter den rund 150 Teil­neh­mern der Auk­ti­on war der Sohn der Schau­spie­le­rin, Se­an Hep­burn Fer­rer, in des­sen Be­sitz die Mar­ken bis­lang wa­ren. Sie zei­gen Au­drey Hep­burn in ih­rer Rol­le im Film „Früh­stück bei Tif­fa­ny“. Die Vor­ge­schich­te der Mar­ke ist film­reif: Die Deut­sche Post woll­te 2001 die Mar­ke in der Se­rie „In­ter­na­tio­na­le Film­schau­spie­ler“ her­aus­brin­gen. Fer- rer stimm­te zu – un­ter der Be­din­gung bei der künst­le­ri­schen Gestal­tung mit­be­stim­men zu kön­nen. Dies sorg­te für Strei­te­rei­en. Die Post ließ die ge­druck­ten 14 Mil­lio­nen Mar­ken ein­stamp­fen. Le­dig­lich zwei Bö­gen blie­ben an­geb­lich er­hal­ten: Ei­ner ging an ihr ei­ge­nes Ar­chiv und ei­ner ans Deut­sche Post­mu­se­um. Min­des­tens fünf Ex­em­pla­re blie­ben je­doch im Um­lauf.

FO­TO: DDP

Die ver­stei­ger­te Brief­mar­ke zeigt Au­drey Hep­burn in ih­rer Rol­le im Film „Früh­stück bei Tif­fa­ny“.

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