Spreng­stoff vor Es­se­ner Po­li­zei

Rheinische Post Goch - - Land & Leute -

ES­SEN (bart) Ei­ne Frau hat ges­tern Mor­gen ein mit Spreng­stoff be­la­de­nes Au­to vor ei­ner Po­li­zei­wa­che in Es­sen ab­ge­stellt. Wie ei­ne Po­li­zei­spre­che­rin mit­teil­te, war die Frau ge­gen 10 Uhr in der Wa­che er­schie­nen und hat­te die Be­am­ten auf ei­nen ver­däch­ti­gen Ge­gen­stand in dem Fahr­zeug hin­ge­wie­sen. Dar­auf­hin wur­de die Stra­ße vor der Di­enst­stel­le ge­sperrt und das Ge­bäu­de eva­ku­iert. Auch die Be­woh­ner der be­nach­bar­ten und des ge­gen­über­lie­gen­den Hau­ses muss­ten ih­re Woh­nun­gen vor­über­ge­hend ver­las­sen.

Ein Spreng­stoff­ex­per­te stell­te den ver­däch­ti­gen Ge­gen­stand si­cher. Da­bei han­delt es sich nach An­ga­ben der Po­li­zei um spreng­stoff­ge­fähr­li­ches Ma­te­ri­al, das in der rich­ti­gen Zu­sam­men­set­zung ei­ne Ex­plo­si­on her­vor­ru­fen kön­ne. Es sei kei­ne fer­ti­ge Bom­be ge­we­sen, so die Spre­che­rin. Ein ver­such­ter An­schlag auf die Po­li­zei­wa­che oder ein Ter­ror­an­schlag kön­ne aus­ge­schlos­sen wer­den. Zahl­rei­che Ret­tungs­kräf­te von Po­li­zei und Feu­er­wehr wa­ren im Ein­satz. Nach zwei­ein­halb St­un­den wur­de die Stra­ßen­sper­rung auf­ge­ho­ben, die An­woh­ner konn­ten in ih­re Häu­ser zu­rück­keh­ren.

Wei­te­re Ein­zel­hei­ten zur Iden­ti­tät der Frau wur­den nicht be­kannt ge­ge­ben. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Er­mitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

BILD: WIE­BOLD

Der Groß­ein­satz der Po­li­zei dau­er­te zwei­ein­halb St­un­den.

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