Rund­funk­ge­bühr: NRW setzt sich für Haus­halts­ab­ga­be ein

Rheinische Post Goch - - Politik -

DÜSSELDORF (gmv) In der De­bat­te um die Struk­tur­re­form der Rund­funk­ge­büh­ren hat NRW sei­ne Po­si­ti­on be­kräf­tigt, die bis­he­ri­gen Ge­rä­te­ge­büh­ren durch ei­ne Haus­halts­ge­bühr zu er­set­zen. Pro Haus­halt sol­len künf­tig 11,89 Eu­ro ent­rich­tet wer­den, un­ab­hän­gig da­von, wie vie­le Per­so­nen in ei­ner Woh­nung le­ben und wie vie­le Rund­funk­ge­rä­te es gibt. Ei­ne Spre­che­rin von NRW-Me­di­en­mi­nis­te­rin An­ge­li­ca Schwall-Dü­ren (SPD) be­ton­te, NRW wer­de sich da­für ein­set­zen, dass die­se Re­ge­lung bei der Mi­nis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz in Magdeburg, die mor­gen be­ginnt, ver­ab­schie­det wer­de. Thü­rin­gen hat­te ein steu­er­fi­nan­zier­tes Ge­büh­ren­mo­dell fa­vo­ri­siert. Die­ser Vor­schlag sei „we­nig prak­ti­ka­bel“, hieß es im NRW-Me­di­en­mi­nis­te­ri­um.

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