4500 Jah­re al­tes Pries­ter­grab in Ägyp­ten ent­deckt

Rheinische Post Goch - - Kultur -

KAI­RO (dapd) Archäo­lo­gen ha­ben in der Nä­he der Py­ra­mi­den von Gi­zeh die rund 4500 Jah­re al­te Gr­ab­stät­te ei­nes pha­rao­ni­schen Pries­ters frei­ge­legt. Die Ent­de­ckung könn­te auf ein grö­ße­res Grä­ber­feld hin­wei­sen, sag­te der Lei­ter der ägyp­ti­schen Al­ter­tums­be­hör­de, Sahi Ha­wass. Das Gr­ab ge­hör­te dem Pries­ter Ruddsch-ka, der den To­ten­kult des Pha­ra­os Chaf­re lei­te­te. Chaf­re starb zwar um 2494 vor Chris­tus, doch die Ver­eh­rung der Pha­rao­nen dau­er­te manch­mal auch nach ih­rem Tod an, wie Ha­wass er­klär­te. Die Wän­de des Grabs sind mit be­mal­ten Re­li­efs ver­ziert. Auf den Ab­bil­dun­gen ist zu se­hen, wie Ruddsch-ka mit sei­ner Frau vor Op­fer­ga­ben steht.

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