Ur­teil: Kein Zu­rück für Ex-Un­ter­neh­mer in die ge­setz­li­che Kas­se

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

ES­SEN (dapd) Wer selbst­stän­dig er­werbs­tä­tig und pri­vat ver­si­chert war, muss beim Be­zug von Hartz IV nicht in der ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) auf­ge­nom­men wer­den. Das geht aus ei­ner Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts NRW in Es­sen her­vor. Dem­nach gilt die­se Re­ge­lung auch dann, wenn der Be­trof­fe­ne die selbst­stän­di­ge Tä­tig­keit ei­ni­ge Zeit vor dem Be­zug der So­zi­al­leis­tun­gen auf­ge­ge­ben hat. Die GKV hat­te den Klä­ger aus Hamm an die pri­va­te Kon­kur­renz ver­wie­sen. Die Rich­ter stimm­ten die­ser Auf­fas­sung zu. Ent­schei­dend sei die letz­te be­ruf­li­che Tä­tig­keit vor dem Hartz-IV-Be­zug. Die pri­va­ten Ver­si­che­rer sei­en in­zwi­schen ver­pflich­tet, un­ab­hän­gig von Vo­r­er­kran­kun­gen ei­nen Ver­trag im Ba­sis-Ta­rif an­zu­bie­ten.

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