Ein hal­bes Jahr für drei Wech­sel

Rheinische Post Goch - - Sport -

Der Wech­sel von John Tripp in­ner­halb der Deut­schen Eis­ho­ckey Li­ga (DEL) vom Deut­schen Meis­ter Hannover Scor­pi­ons zu den Köl­ner Hai­en ist re­gel­kon­form. Die Trans­fer­pe­ri­ode en­det am 31. De­zem­ber, für Spie­ler aus an­de­ren Li­gen so­gar erst am 31. Ja­nu­ar. Je­der deut­sche Spie­ler hat pro Sai­son drei Li­zen­zen für Klubs zur Ver­fü­gung. Tripp hat dem­nach nun in Köln sei­ne zwei­te in An­spruch ge­nom­men. Theo­re­tisch könn­te er al­so noch ein­mal den Ver­ein wech­seln.

Dass Tripp zu ei­ner Art Wan­der­vo­gel wird, der nun am Sonn­tag gleich mal sei­ne Pre­mie­re in Köln ge­gen die Kol­le­gen fei­ert, mit de­nen er zu­vor vier Wo­chen tag­täg­lich zu­sam­men­ge­ar­bei­tet hat, macht die DEL mög­lich. Ihr Sys­tem sieht rund ein hal­bes Jahr vor, in dem mun­ter ge­wech­selt wer­den kann, selbst wenn die Sai­son am 31. De­zem­ber dann schon vier Mo­na­te alt ist. Das ist im­mer­hin fast die Hälf­te der Spiel­zeit.

Die mög­li­che Fol­ge: Falls Tripp, der in Köln ei­ne Füh­rungs­fi­gur wer­den soll, An­fang De­zem­ber mit den Hai­en im­mer noch im Ta­bel­len­kel­ler steckt, könn­te er ein­fach zu ei­nem Team wech­seln, das noch um die Meis­ter­schaft spie­len kann. Da­für müss­te nur der Ver­trag mit Köln auf­ge­löst wer­den – dass so et­was pro­blem­los geht, hat er ge­ra­de in Hannover be­wie­sen.

GEORG AMEND

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