Re­geln fürs Put­zen

Rheinische Post Goch - - Hochschule -

(de­bo) An fol­gen­de Re­geln soll­ten sich Wohn­ge­mein­schaf­ten hal­ten, um Streit und Är­ger zu ent­ge­hen, emp­fiehlt Psy­cho­lo­ge Ludger Bü­ter:

Ein Putz­plan nur mit Na­men ist kei­ne Hand­lungs­an­wei­sung. Statt­des­sen soll­te ganz kon­kret fest­ge­legt wer­den, was al­les ge­putzt wer­den muss. Zum Bei­spiel der Herd, un­ter dem Kü­chen­tisch, das Re­gal im Flur.

In der Kü­che be­nutzt man nicht das Ge­schirr und Be­steck von an­de­ren. Wer kocht, spült sein Ge­schirr so­fort nach dem Es­sen und hält den Herd und die Ar­beits­flä­chen sau­ber. Die Le­bens­mit­tel der Mit­be­woh­ner sind ta­bu. Wird ge­mein­sam ge­kocht und ge­ges­sen, wird auch ge­mein­sam auf­ge­räumt.

Das Ba­de­zim­mer ist so zu hin­ter­las­sen, dass die Mit­be­woh­ner es sau­ber vor­fin­den. Haa­re und Sei­fen­res­te wer­den ent­fernt, das Fens­ter wird ge­öff­net. Toi­let­ten­pa­pier, Dusch­zeug und Sty­ling­pro­duk­te bringt je­der selbst mit und be­nutzt nicht die Uten­si­li­en sei­ner Mit­be­woh­ner.

Wenn Gäs­te da sind, ist der Gast­ge­ber für das sau­be­re Hin­ter­las­sen des Ba­de­zim­mers ver­ant­wort­lich.

Das ei­ge­ne Zim­mer ist ein pri­va­ter Be­reich.

Ab 22 Uhr gilt Nacht­ru­he. Für Par­tys gibt es ei­nen Par­ty­raum.

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