Uni­ons-Frak­ti­on will Ver­bot von Gen-Tests bei Em­bryo­nen

Rheinische Post Goch - - Politik -

BERLIN (brö) Der Vi­ze-Chef der Uni­ons­Bun­des­tags­frak­ti­on, Jo­han­nes Sing­ham­mer, for­dert ein Ver­bot der so­ge­nann­ten Prä­im­plan­ta­ti­ons-Dia­gnos­tik (PID) und ei­ne Ge­wis­sens­ab­stim­mung im Bun­des­tag. „Für ei­nen Groß­teil der Frak­ti­on ist die Ent­schei­dung klar, dass wir die PID dau­er­haft ver­bie­ten müs­sen“, sag­te Sing­ham­mer un­se­rer Zei­tung. Mit dem Ver­fah­ren las­sen sich künst­lich be­fruch­te­te Em­bryo­nen auf Erb­krank­hei­ten un­ter­su­chen. „Je­de Art von Un­ter­schei­dung ei­ner Be­hin­de­rung bei ei­nem Em­bryo ist un­zu­mut­bar und führt in ei­ne mör­de­ri­sche Si­tua­ti­on“, sag­te der CSUPo­li­ti­ker. „Wer ent­schei­det dar­über, was als ge­sund oder als krank zu gel­ten hat?“ Die Neu­re­ge­lung müs­se als Ge­wis­sens­fra­ge im Bun­des­tag ent­schie­den, der Frak­ti­ons­zwang auf­ge­ho­ben wer­den.

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