Daum be­wirbt sich beim VfB

Rheinische Post Goch - - Sport -

Chris­toph Daum hat mal wie­der sein gro­ßes Ta­lent als Öf­fent­lich­keits­ar­bei­ter nach­ge­wie­sen. Über die Me­di­en hat er sei­ne Be­wer­bung um ei­ne Stel­le beim VfB Stutt­gart plat­ziert. Und er hat zu­gleich sei­ne Be­din­gun­gen dik­tiert. Wenn der in ar­gen Ab­stiegs­nö­ten her­um­düm­peln­de Eu­ro­pa­po­kalAspi­rant sei­nen Meis­ter­trai­ner von 1992 wie­der­ha­ben will, dann muss er ihm ei­ne Macht­fül­le nach dem Vor­bild des Amts­bru­ders Fe­lix Ma­gath auf Schal­ke ga­ran­tie­ren. Es gibt nur zwei Mög­lich­kei­ten. Die ers­te: Der Nach­wuchs­coach Jens Kel­ler bringt den VfB schnell in die Spur, dann hat sich die Su­che nach ei­nem neu­en Su­per­star auf der Trai­ner­bank von selbst er­le­digt. Die zwei­te: Kel­ler bleibt in den nächs­ten Wo­chen mit Stutt­gart im un­te­ren Drit­tel, dann kann die Klub­füh­rung nicht an Daum vor­bei. Das wür­de be­stimmt un­ter­halt­sam, denn Ma­na­ger Fre­di Bo­bic hat sich be­reits ge­gen den ehe­ma­li­gen Köl­ner in Stel­lung ge­bracht. Kein Wun­der: Bo­bic wä­re un­ter Daum al­len­falls noch Mann­schafts­be­treu­er. Oder ar­beits­los. pet

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