Wis­sen­schaft­ler fin­den ent­fern­tes­te Ga­la­xie des Uni­ver­sums

Rheinische Post Goch - - Gesellschaft -

LONDON (dapd) For­scher ha­ben das „En­de“ des Uni­ver­sums er­reicht: In ei­ner Dis­tanz von über 13 Mil­li­ar­den Licht­jah­ren ha­ben As­tro­no­men die am wei­tes­ten ent­fern­te be­kann­te Ga­la­xie er­späht. Über die Ent­de­ckung des Ob­jekts mit der Kenn­zif­fer UDFy-38135539 be­rich­ten For­scher des Pa­ri­ser Ob­ser­va­to­ri­ums im Ma­ga­zin „Na­tu­re“. Der Fund gibt Ein­blick in die noch rät­sel­haf­te „Kin­der­stu­be“ des Wel­talls et­wa 600 Mil­lio­nen Jah­re nach dem Ur­knall: Vor et­wa 13,7 Mil­li­ar­den Jah­ren füll­te ein Ne­bel aus Was­ser­stoff­ato­men das Wel­tall, der jeg­li­ches UV-Licht ab­sor­bier­te. Erst nach­dem die ers­ten Ster­ne ent­stan­den, zer­leg­te de­ren Strah­lung die Was­ser­stoff­ato­me in Elek­tro­nen und Pro­to­nen und lös­te den Ne­bel auf.

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