Stu­die: Kaum Wett­be­werb auf deut­schem Strom­markt

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

BERLIN/ES­SEN (dapd) Der feh­len­de Wett­be­werb auf dem deut­schen Strom­markt be­schert den Ener­gie­ver­sor­gern Re­kord­ge­win­ne. Das ist das Er­geb­nis ei­ner Un­ter­su­chung der Hoch­schu­le für Tech­nik und Wirt­schaft des Saar­lan­des im Auf­trag der Grü­nen. Da­nach ha­ben al­lein die drei Ener­gie­kon­zer­ne Eon, RWE und EnBW im Kri­sen­jahr 2009 zu­sam­men et­wa 23 Mil­li­ar­den Eu­ro Ge­winn ge­macht. Seit 2002 hät­ten die Strom­rie­sen da­mit mehr als 100 Mil­li­ar­den Eu­ro Ge­winn er­zielt und ih­re Er­trä­ge in die­ser Zeit ver­vier­facht. Eon und RWE wie­sen die Stu­die als me­tho­disch falsch und ir­re­füh­rend zu­rück. Der Ener­gie­ex­per­te des Bun­des­ver­bands der Ver­brau­cher­zen­tra­len, Hol­ger Kra­win­kel, sag­te der „Frank­fur­ter Rund­schau“: „Der Wett­be­werb auf dem Strom­er­zeu­gungs­markt ist ei­ne Far­ce.“

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