Zu vie­le

Rheinische Post Goch - - Leserbriefe -

Ge­sund­heits­re­form Die Ta­ges­zei­tung ti­telt, dass bei In­kraft­tre­ten der ak­tu­el­len Ge­sund­heits­re­form zir­ka je­de vier­te Arzt­pra­xis schlie­ßen muss. Die Ärz­te und das Pra­xis­per­so­nal stün­den dann als „Ar­beits­su­chen­de“ auf der Stra­ße. Gleich­zei­tig wirbt un­se­re Re­gie­rung im Aus­land um me­di­zi­ni­sches Per­so­nal, Ärz­te wie auch Pfle­ge­per­so­nal, weil es an­geb­lich zu we­nig Be­wer­ber für die­se Grup­pe von Leu­ten gibt. Was ist denn nun mit den even­tu­ell frei wer­den­den Me­di­zi­nern und Pfle­gern? Wer­den die­se dann zu Hartz-IV-Emp­fän­gern? Und wer trägt dann die Kos­ten? Über­haupt fin­de ich, dass es ein Un­ding ist, dass je­de neue Re­gie­rung als ers­ten Schritt ei­ne Ge­sund­heits­re­form for­dert. Es wird im­mer wie­der re­for­miert und re­for­miert. Und was kommt da­bei her­aus? Deutsch­land war ein­mal auf dem ers­ten Platz, was das Ge­sund­heits­we­sen be­trifft. Heu­te ist dies lei­der nicht mehr so. Woran liegt es? Vi­el­leicht an zu vie­len Re­for­men? Berthold Miß 47877 Wil­lich

„Stutt­gart 21“

FO­TO: DPA

De­mons­tran­ten ge­gen das Pro­jekt Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof.

im Schloss­gar­ten ne­ben dem

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