Quo­te

Rheinische Post Goch - - Leserbriefe -

Volks­ent­schei­de So­lan­ge wir bei Land-und Bun­des­tags­wah­len ei­ne Quo­te von 45 bis 50 Pro­zent ha­ben, brau­chen wir gar nicht erst von Volks­ent­schei­den zu spre­chen. Was wür­de pas­sie­ren, wenn wir bei Pro­jek­ten wie Stutt­gart, Dat­teln oder der CO-Pi­pe­line von Dor­ma­gen nach Uer­din­gen ei­nen Volks­ent­scheid hät­ten? Wahr­schein­lich wür­den dann nur 40 Pro­zent der Men­schen dar­an teil­neh­men. Wenn die­se dann zu 100 Pro­zent ja sa­gen, dann sind es eben 40 Pro­zent der Be­völ­ke­rung, al­so die Min­der­heit – es kä­me aber durch. Soll das rich­tig sein? Wenn es in Deutsch­land wei­ter­hin kei­ne Pla­nungs­si­cher­heit für Groß­pro­jek­te gibt, blei­ben In­ves­to­ren aus, und wir be­zah­len das mit Ar­beits­lo­sig­keit. Soll das so wei­ter­ge­hen? In­tel­li­gen­te Hoch­schul­ab­sol­ven­ten wer­den dann ins Aus­land ab­wan­dern! Wol­len wir zum Ent­wick­lungs­land wer­den? Oder pa­cken wir es an, neh­men die Men­schen über­zeu­gend mit und meis­tern die Zu­kunft! Ha­rald Bitt­ner 47906 Kem­pen

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