Be­darf an psy­cho­lo­gi­scher Be­ra­tung steigt stark

Rheinische Post Goch - - Hochschule -

(de­bo) Die deut­schen Stu­den­ten lei­den ver­mehrt an psy­chi­schen Pro­ble­men – das hat ei­ne Stu­die des Deut­schen Stu­den­ten­werks in Berlin – Dach­ver­band der 58 Stu­den­ten­wer­ke der Bun­des­re­pu­blik – er­ge­ben.

So ha­ben die Stu­die­ren­den mit 82 600 Be­ra­tungs­ge­sprä­chen im Jahr 2009 deut­lich häu­fi­ger Hil­fe bei see­li­schen Pro­ble­men ge­sucht als noch 2007 – da wa­ren es 66 000 psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tun­gen. Da­mit ist die Zahl der Ge­sprä­che um ein Vier­tel nach oben ge­schnellt. Ty­pi­sche Pro­ble­me der Stu­die­ren­den sei­en Prü­fungs­angst, Iden­ti­täts­kri­sen und De­pres­sio­nen, so die Stu­die. Die ab­so­lu­te Zahl der Stu­den­ten, die ei­ne psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung in An­spruch nah­men, lag der Er­he­bung zu­fol­ge im ver­gan­ge­nen Jahr bei 21 676.

Au­ßer­dem pla­gen die Stu­die­ren­den of­fen­bar Geld­sor­gen, so das Stu­den­ten­werk: So wur­den im Jahr 2009 zu­sätz­lich zu den psy­cho­lo­gi­schen Ge­sprä­chen rund 69 600 So­zi­al­be­ra­tun­gen ver­zeich­net, in de­nen Stu­den­ten bei fi­nan­zi­el­len Fra­gen drin­gen­den Rat such­ten. Da­mit ist auch die­se Zahl im Ver­gleich zum Jahr 2007 um fast ein Vier­tel ge­stie­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.