Ernst­fall ge­probt

Rheinische Post Goch - - Goch / Uedem -

UE­DEM-UE­DE­MER­FELD (RP) Es ist Mon­tag­abend, 19.30 Uhr. Der Hof der Wohn­fa­mi­lie Lan­gen­berg in Ue­de­mer­feld ist in ein blau­es Lich­ter­meer ge­hüllt. Ins­ge­samt 40 Feu­er­wehr­leu­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ue­dem ver­su­chen un­ter der Ein­satz­lei­tung von Alexander Jans­sen ei­nen Woh­nungs­brand zu lö­schen so­wie ei­ne ver­miss­te Be­woh­ne­rin im völ­lig dunk­len Haus zu ber­gen.

Was hier so dra­ma­tisch klingt, war glück­li­cher­wei­se nur ei­ne Übung, die von den Be­woh­nern und Be­treu­ern der Wohn­fa­mi­lie in Ko­ope­ra­ti­on mit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ue­dem or­ga­ni­siert wur- de, um den Ernst­fall zu pro­ben. Denn in ei­nem sol­chen Fall müs­sen zwölf Be­woh­ner aus der Wohn­stät­te der Le­bens­hil­fe gGm­bH-Le­ben und Woh­nen so­wie die eben­falls dort le­ben­de Be­treu­er­fa­mi­lie ge­ret­tet und ver­sorgt wer­den – ei­ne nicht zu un­ter­schät­zen­de An­zahl von Per­so­nen.

Nach dem Ein­satz wa­ren Ge­mein­de­brand­in­spek­tor Gerd In­gen­erf so­wie das Ehe­paar Lan­gen­berg ab­schlie­ßend ei­ner Mei­nung, dass es ein ge­lun­ge­ner Übungs­abend ge­we­sen sei. Bei­de Sei­ten hät­ten da­von pro­fi­tiert, was hof­fent­lich auch für den Ernst­fall gel­ten wür­de.

RP-FO­TO: KLAUS-DIE­TER STADE

Mit­ten in der Nacht ging die Übung der Feu­er­wehr auf dem Hof der Wohn­fa­mi­lie über die Büh­ne.

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