Ge­werk­schafts­bund zieht sich aus Pakt für Aus­bil­dung zu­rück

Rheinische Post Goch - - Wirtschaft -

BERLIN (cnm) Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) wird sich vor­aus­sicht­lich nicht an ei­ner Neu­auf­la­ge des Aus­bil­dungs­pak­tes be­tei­li­gen. In ei­nem Be­schluss des DGB-Bun­des­vor­stan­des, der un­se­rer Zei­tung vor­liegt, heißt es, der vor­lie­gen­de Pakt-Ent­wurf sei kei­ne aus­rei­chen­de Grund­la­ge für ei­ne Be­tei­li­gung der Ge­werk­schaf­ten. Vor­aus­set­zung für ih­re Mit­ar­beit sei die Än­de­rung ei­ni­ger Punk­te, et­wa ei­ne „ehr­li­che Aus­bil­dungs­bi­lanz“. Mar­tin Wans­le­ben, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Wirt­schafts­ver­bands DIHK, weist das zu­rück: „Die For­de­run­gen des DGB sind nicht ak­zep­ta­bel.“ Der Pakt, der ei­ne frei­wil­li­ge Ver­pflich­tung von Fir­men zur Be­reit­stel­lung von mehr Aus­bil­dungs­plät­zen ist, war 2004 be­schlos­sen wor­den und soll­te am nächs­ten Di­ens­tag ver­län­gert wer­den.

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