Rau­cher freu­en sich über Ne­bel

Rheinische Post Goch - - Grenzland Post -

Al­le Rau­cher at­men er­leich­tert auf: Der Herbst ist da – und mit ihm der Mor­gen­ne­bel. Es ist nicht so, dass der lun­gen­ge­schä­dig­te Rau­cher da­durch frei­er at­men könn­te oder sich im un­durch­sich­ti­gen Ne­bel ähn­lich wohl fühlt wie in ei­ner selbst pro­du­zier­ten Qualm­wol­ke. Es ist viel pro­fa­ner. Rau­cher näm­lich – oder zu­min­dest ih­re Mit­men­schen – lei­den un­ter nach Rauch müf­feln­der Klei­dung. Weil selbst die be­geis­terts­ten Zi­ga­ret­ten­freun­de nicht wie ih­re Aschen­be­cher rie­chen wol­len, müs­sen sie Ho­se, Pul­li & Co. täg­lich wa­schen. Da das bei Le­der­ja­cken und ähn­lich emp­find­li­cher Be­klei­dung nicht geht, freu­en sich Rau­cher über den Herbst. Mor­gen­ne­bel, so do­zier­te jüngt ein pas­sio­nier­ter Qual­mer, ent­zie­he der Klei­dung den Ge­ruch. Für den ne­bel­frei­en Som­mer ha­ben die Rau­cher dann ei­nen an­de­ren, al­ler­dings was­ser­ver­schwen­den­den Tipp: heiß du­schen und die Klei­dung im dusch­was­ser­be­ne­bel­ten Ba­de­zim­mer auf­hän­gen. Soll ge­nau­so wir­ken, ist aber deut­lich stil­lo­ser als die Mor­gen­ne­bel­num­mer.

CO­RIN­NA KUHS

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