Stadt will 650 000 Eu­ro vom FC

Rheinische Post Goch - - Goch / Uedem - VON JÜR­GEN LOO­SEN

KLE­VE Ganz schlech­te Nach­rich­ten für den ge­beu­tel­ten Fuß­ball-NRWLi­gis­ten 1. FC Kle­ve: Die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den-Run­de des Kle­ver Stadt­ra­tes hat ges­tern Abend in ei­ner Sit­zung mit der Ver­wal­tungs­spit­ze zwei Ent­schei­dun­gen ge­fällt, die schon we­ni­ge Mi­nu­ten spä­ter den Ver­tre­tern des Ver­eins persönlich mit­ge­teilt wur­den. Ein­stim­mi- ger Be­schluss der Chefs al­ler fünf Kle­ver Rats­frak­tio­nen: Dem 1. FC Kle­ve wird das ge­wünsch­te Erb­bau­recht nicht ge­währt, statt des­sen for­dert die Stadt Kle­ve jetzt die längst über­wie­se­ne 1. Ra­te für den Sta­di­on-Um­bau in Hö­he von knapp 650 000 Eu­ro vom Klub zu­rück. Da­mit, so die Po­li­tik ges­tern Abend ein­mü­tig, set­ze man nur den Rats­be­schluss vom Ju­ni 2009 nun auch in die Tat um.

„Wir müs­sen nach vor­ne schau­en und zu­se­hen, wie wir die Bau­stel­le Sta­di­on fer­tig stel­len“, sag­te CDUChef Udo Jans­sen ges­tern Abend nach der zwei­stün­di­gen Sit­zung (in der auch an­de­re Punk­te be­spro­chen wur­den). Die Ent­schei­dung ha­be nichts mit dem Steu­er­ver­fah­ren zu tun, son­dern mit den neu­es­ten wirt­schaft­li­chen Zah­len: „Wir hät­ten auch oh­ne das Ver­fah­ren nicht an­ders ge­han­delt“.

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