Der Mond ent­hält ein gro­ßes Was­ser­re­ser­voir

Rheinische Post Goch - - Wissen -

BERLIN (dapd) Der Mond birgt ge­wal­ti­ge Was­ser­vor­kom­men. In den pol­na­hen Kra­tern des Erd­tra­ban­ten, der einst als staub­tro­cken galt, la­gern gro­ße Men­gen Eis, wie For­scher im Ma­ga­zin „Sci­ence“ be­rich­ten. Die Was­ser­men­ge am Süd­pol ent­spre­che et­wa der des Bo­den­sees. Zu­dem kon­ser­vie­ren die Kra­ter ein Sam­mel­su­ri­um wei­te­rer Ele­men­te, dar­un­ter Schwe­fel, Ma­g­ne­si­um, Kal­zi­um oder Qu­eck­sil­ber. Die Ent­de­ckung könn­te die Pla­nung be­mann­ter Raum­sta­tio­nen be­ein­flus­sen. Die US-Welt­raum­be­hör­de Na­sa ließ vor ei­nem Jahr ei­ne Ra­ke­ten­stu­fe in ei­nen Kra­ter am Süd­pol des Tra­ban­ten ein­schla­gen. Der Auf­prall be­för­der­te ei­ne ge­wal­ti­ge Staub­säu­le ans Son­nen­licht. Die auf­ge­zeich­ne­ten Da­ten ha­ben US-For­scher nun aus­ge­wer­tet.

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