Von Mon­stran­zen und Gra­fen

Der His­to­ri­sche Ver­ein für Gel­dern und Um­ge­gend hat ei­ne neue Pu­bli­ka­ti­on zum Karl-Heinz-Te­kath-För­der­preis her­aus­ge­ge­ben. Der ab so­fort im Buch­han­del er­hält­li­che Band ent­hält Bei­trä­ge der bei­den För­der­preis-Sie­ger 2010.

Rheinische Post Goch - - Lokale Kultur -

än­de­run­gen ab­zu­gren­zen“, be­grün­de­te die Ju­ry ih­re Ent­schei­dung.

Die Wür­di­gung an Ma­nu­el Ha­ge­mann er­geht für sei­ne Stu­die „Jo­hann von Kle­ve. Der Er­werb der Graf­schaft Kle­ve 1347“. In sei­ner an der Uni­ver­si­tät Bonn vor­ge­leg­ten Ma­gis­ter­ar­beit wid­met sich Ha­ge- mann Per­son und Po­li­tik des 1368 ver­stor­be­nen kle­vi­schen Gra­fen Jo­hann. „Me­tho­disch über­zeu­gend geht er den ter­ri­to­ri­al-, ver­fas­sungs-und ver­wal­tungs­ge­schicht­lich be­deut­sa­men Aspek­ten der Herr­schaft des Gra­fen nach und wid­met sich aus­führ­lich der Rol­le der 16 Kle­vi­schen Städ­te“, be­ton­te die Ju­ry in ih­rer Lau­da­tio.

Für den Lai­en ver­ständ­lich

„Der Preis be­deu­tet uns sehr viel. Es ist ei­ne Mög­lich­keit, un­se­re Ar­beit ei­ner brei­ten Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich zu ma­chen“, sag­ten die bei­den Preis­trä­ger bei der Vor­stel­lung der Pu­bli­ka­ti­on. Die auf den ers­ten Blick vi­el­leicht et­was tro­cken an­mu­ten­den The­men wur­den von den bei­den Au­to­ren wis­sen­schaft­lich fun­diert so auf­be­rei­tet, dass sie auch für Lai­en, die sich für Ge­schich­te und Re­gio­na­les in­ter­es­sie­ren, gut ver­ständ­lich sind. KLE­VE (RP) „Ich bin ein Bau­er von Ron­co­le und wer­de es im­mer blei­ben“, schrieb Gi­u­sep­pe Ver­di 1865, als er be­reits Welt­ruhm mit sei­nen über 20 Opern er­langt hat­te. Ver­dis Ver­bun­den­heit mit sei­ner Hei­mat und sein En­ga­ge­ment für die Ein­heit Ita­li­ens schlug sich nie­der in Wer­ken wie „Na­buc­co“ und „Die Schlacht von Legna­no“. Der gro­ße Ma­e­s­tro wur­de schon im­mer in Ita­li­en ver­ehrt, kein Wun­der, denn er stieg schnell zum meist ge­spiel­ten Kom­po­nis­ten des in­ter­na­tio­na­len Mu­sik­le­bens auf und sei­ne Wer­ke hal­ten die­se Füh­rungs­po­si­ti­on bis zum heu­ti­gen Ta­ge egal ob „Ai­da“, „Ri­go­let­to“, „La Tra­viata“, „Ot­hel­lo“ oder „Die Macht des Schick­sals“. Dr. Sa­bi­ne Sonn­tag aus Hannover wird in ih­rem Mul­ti­me­di­a­vor­trag un­ter dem Ti­tel „O pa­tria mia“ – Ver­dis Hei­mat – über Ma­e­s­tro und sei­ne un­ver­gleich­li­che Mu­sik be­rich­ten. Da­zu lädt das Co­mi­ta­to Dan­te Ali­ghie­ri Kle­ve al­le Mit­glie­der und Freun­de für Mon­tag, 25. Ok­to­ber, um 19.30 Uhr ins Kol­ping­haus Kle­ve ein. Info Der Ein­tritt be­trägt 5 Eu­ro für Nicht­mit­glie­der. Wei­te­re In­fos un­ter www.dan­te-kle­ve.de.

FO­TO: EVERS

Ges­tern wur­de die neue Pu­bli­ka­ti­on mit Bei­trä­gen von Ma­nu­el Ha­ge­mann (links) und Ma­ri­na Cre­mer (rechts) im Städ­ti­schen Mu­se­um vor­ge­stellt.

FO­TO: PRI­VAT

Ver­di im Mit­tel­punkt.

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