Vic­to­ria: Kin­der­zim­mer fer­tig

Die schwe­di­sche Thron­fol­ge­rin soll ein Kin­der­zim­mer ein­ge­rich­tet ha­ben und ver­zich­tet auf Fei­ern be­reits auf Al­ko­hol. Ehe­mann Da­ni­el West­ling hofft, dass die klei­ne roya­le Fa­mi­lie schon „bald mehr als zwei“ zäh­len wird.

Rheinische Post Goch - - Gesellschaft - VON DÉ­SI­RÉE LIN­DE

STOCK­HOLM Le­ti­zia von Spa­ni­en (37) dürf­te in die­sen Ta­gen ganz ge­nau ver­ste­hen, wie sich Vic­to­ria von Schwe­den (33) fühlt. Die Ehe­frau von Thron­fol­ger Fe­li­pe von Spa­ni­en hat über die Zeit zwi­schen der Hoch­zeit und ih­rer ers­ten Schwan­ger­schaft ein­mal ge­sagt: „Am schlimms­ten war, dass al­le auf mei­nen Bauch starr­ten, wo ich auch hin­kam.“ So sehn­süch­tig wie die Spa­nier da­mals war­ten jetzt die Schwe­den auf den ers­ten klei­nen Thron­fol­ger – und so auf­merk­sam be­äu­gen sie „Vick­ans“ (so nen­nen sie ih­re Prin­zes­sin) Fi­gur. Seit der Hoch­zeit der 33-Jäh­ri­gen mit ih­rem ehe­ma­li­gen Fit­ness­trai­ner Da­ni­el West­ling (37) am 19. Ju­ni und den Flit­ter­wo­chen, die sie auf ei­ner Yacht ver­brach­ten, war­tet das skan­di­na­vi­sche Land auf die fro­he Kun­de, die bis­lang aber noch aus­ge­blie­ben ist.

In­di­zi­en gibt es aber schon ei­ni­ge, dass bald ei­ne klei­ne Prin­zes­sin oder ein klei­ner Prinz auf die Welt kom­men könn­te. Bei der Hoch­zeit von Prinz Ni­ko­la­os von Grie­chen­land (40) mit Ta­tia­na Blat­nik (29) auf der klei­nen In­sel Spet­ses En­de Au­gust soll Vic­to­ria schon auf Al­ko­hol ver­zich­tet ha­ben. Ei­nem schwe­di­schen Ma­ga­zin zu­fol­ge, das sich auf ei­nen In­for­man­ten be­ruft, soll im künf­ti­gen Wohn­sitz des Prin­zen­paa­res so­gar schon ein Kin­der­zim­mer fix und fer­tig ein­ge­rich­tet sein. An­geb­lich sol­len Vic­to­ri­as Schwes­ter Ma­de­lei­ne (28) und de­ren bes­te Freun­din Loui­se Gott­lieb bei der In­nen­ein­rich­tung ge­hol­fen ha­ben. Die rest­li­chen der 24 Zim­mer von Schloss Ha­ga bei Stock­holm wer­den noch re­no­viert. En­de des Jah­res will das Paar um­zie­hen, wie Prinz Da­ni­el ver­si­chert.

1550 Qua­drat­me­ter ste­hen dem Prin­zen­paar in dem Schloss zur Ver­fü­gung, das schon Kö­nig Carl Gus­tav (64) in sei­ner Ju­gend be­wohn­te, ge­nau­so wie sei­ne äl­te­ren drei Schwes­tern. Al­lein die Grö­ße des neu­en kö­nig­li­chen Do­mi­zils lie­fer­te Raum für Spe­ku­la­tio­nen: „Ist das nicht ein biss­chen zu groß für ein Paar?“, frag­te kürz­lich ein Jour­na­list der Zei­tung „Af­ton­la­det“ den frisch ge­ba­cke­nen Ehe­mann von Vic­to­ria. Mit sei­ner Ant­wort brach­te der die Ge­rüch­te­kü­che erst rich­tig zum Bro­deln: „Hof­fent­lich sind wir bald mehr als zwei“, sag­te Prinz Da­ni­el. Von of­fi­zi­el­ler Sei­te wird ei­ne Schwan­ger­schaft der Thron­fol­ge­rin al­ler­dings noch deut­lich de­men­tiert. Und Prin­zes­sin Vic­to­ria selbst? Die lä­chelt al­le Spe­ku­la­tio­nen, dass es im Früh­jahr schon so weit sein könn­te, weg und schweigt.

Zu se­hen ist von ei­nem Ba­by­bäuch­lein tat­säch­lich noch nichts. Auf den zahl­rei­chen Fo­tos, die von Vic­to­ria Ingrid Ali­ce Dé­si­rée von Schwe­den ge­schos­sen wer­den, ist le­dig­lich zu se­hen, wie ger­ten­schlank die jun­ge Frau ist und wie sie sich ge­wan­delt hat. Sie tritt in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten mo­disch ge­wag­ter und ex­tra­va­gan­ter auf als je­mals zu­vor. Von de­zen­tem, zu­rück­hal­ten­dem, manch­mal gar et­was lang­wei­lig da­her­kom­men­dem Stil ist nichts mehr zu se­hen.

Ob ro­tes Etuikleid mit brei­tem Gür­tel auf ih­rer China­rei­se, ro­man­tisch an­ge­hauch­tes Ro­sékleid­chen beim Pol­ter­abend von Ni­ko­la­os von Grie­chen­land, gold-bron­ze­far­be­nes Cock­tail­kleid bei der Ver­lei­hung des schwe­di­schen Mu­sik­prei­ses Po­lar Mu­sic Pri­ze oder klei­ne Ac­ces­soires wie ein ein­zi­ger lan­ger Ohr­ring im rech­ten Ohr­läpp­chen bei ei­nem of­fi­zi­el­len Ter­min in Pe­king – Vic­to­ria hat ei­nen ei­ge­nen mo­di­schen Stil ent­wi­ckelt und zeigt ihn gern und selbst­be­wusst. Den Schwe­den ge­fällt die neue Vic­to­ria, die von je­her als un­prä­ten­ti­ös und zu­pa­ckend galt. Im Be­zug auf ih­re Rol­le als an­ge­hen­de Kö­ni­gin hat die Num­mer eins der schwe­di­schen Thron­fol­ge ein­mal ge­sagt: „Ich hof­fe, dass ich die Er­war­tun­gen der Men­schen er­fül­len kann.“

Und die­se Er­war­tun­gen sind ein­deu­tig, zu­min­dest wenn man die Ber­ge aus Ge­schen­ken be­trach­tet, die das Prin­zen­paar zur Ver­mäh­lung vom schwe­di­schen Volk be­kom­men hat. Dar­un­ter sind selbst­ge­hä­kel­te Söck­chen in Kin­der­grö­ße, die für ei­ne gan­ze Schul­klas­se aus­rei­chen wür­den. In­ter­net Rück­blick auf die Traum­hoch­zeit un­ter www.rp-on­line.de/ge­sell­schaft JE­RU­SA­LEM (dapd) Der Is­rae­li Alik Ger­schon hat den Welt­re­kord im Si­mul­t­an­schach ge­bro­chen. Der Schach­meis­ter spiel­te auf ei­nem Platz in Tel Aviv gleich­zei­tig ge­gen 523 Geg­ner. Er ge­wann 454 Par­ti­en, ver­lor elf und spiel­te 58 Mal un­ent­schie­den. Ger­schon wur­de von der Fir­ma Guin­ness World Re­cor­ds als neu­er Welt­re­kord­hal­ter be­stä­tigt. Bis­lang hielt der Ira­ner Mor­te­za Mah­joob den Welt­re­kord. Er hat­te im ver­gan­ge­nen Jahr in Teheran ge­gen 500 Geg­ner gleich­zei­tig ge­spielt.

FO­TO: AP

Vic­to­ria von Schwe­den blüht seit ih­rer Hoch­zeit mit Da­ni­el West­ling auf. An­geb­lich freu­en sich die zwei schon auf Nach­wuchs.

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Alik Ger­schon

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